Donnerstag, 21. September 2017

Zweite Runde

Was waren wir beide aufgeregt, vor unserem ersten Kursstart der Body- Spirit- Soul- Kurse im Mai.

In drei Wochen geht es schon wieder los. Beate und ich sitzen in den Startlöchern, die ersten Anmeldungen habe ich schon, obwohl ich den Termin noch gar nicht veröffentlicht hatte. Gutes spricht sich einfach rum. C., die beim letzten Kurs dabei war erzählte A., die sich diesmal angemeldet hat, sie würde den Kurs glatt nochmal machen.

Tja, und das geht irgendwie nicht, weil er auf 10 Teilnehmer begrenzt ist. Aber C. fährt dafür mit uns auf die Ziemlichbestefreundinnenfreizeit am Wochenende, auch cool.

Vielleicht hast du Lust, diesmal dabei zu sein:





hm

Mal so eben zwischendurch

Mache mir letzte Woche mit der Süßmaus einen gemütlichen Abend vor der Leinwand. Noch bevor ich den Film starte fällt meiner Tochter ein, dass sie noch nicht Abendbrot gegessen hat. Ich schon.

„Wollen wir uns ne Pizza in den Ofen schieben?“, fragt sie mich. 

Ich: „Nö, ich hab schon gegessen.“

Sie steht auf, um die Pizza zuzubereiten. Der Duft zieht durchs ganze Haus, auch in meine Nase. Als sie sich die fertige Pizza holt denke ich kurz: „Ach, bisschen was zu knabbern beim Film schauen könnte ich mir ja heute mal gönnen. Allerdings ist Ebbe in der Süßigkeiten/Knabberzeugschublade. Wäre meine Rettung gewesen, hätte ich nicht die Woche drei Dosen Erdnüsse eingekauft. Die knabbere ich nie, kaufe sie nur für die Herstellung von Erdnusscreme und neuerdings für Curry. Aber da nix anderes da war mussten sie herhalten.

Ich öffne gedankenverloren die Dose und stelle sie neben die Süßmaus und mich. Nach dem halben Film war die Dose leer, die Süßmaus hat höchstens 1/4 gegessen, der Rest ist in meinem Mund verschwunden.

Na, und hinterher zog ich scharf die Luft ein, als ich mir die Verpackung mal näher ansah. Natürlich weiß ich, dass Nüsse reich an Fett sind und nicht wenig Kalorien haben. Aber auch mich überkommt hin und wieder die Gedankenlosigkeit.





Wenn du jetzt mal die Kalorienmenge mal 200 g nimmst, und davon 3/4 rechnest, weißt du, wieviel ich an dem Abend mal eben so „zwischendurch“ gefuttert habe.

Natürlich kommt das immer mal vor, that’s real life. Nur kannst du dir vorstellen, wenn du zum Dauersnacker wirst, dass das mit der Zeit einfach nicht gutgehen kann.

So schnell werde ich keine Dose mit Erdnüssen mehr öffnen, da hätte ich auch einfach ein Stück Pizza essen können.


hm

Mittwoch, 20. September 2017

Ein Traum wird wahr

Ich habe sie am Samstag getroffen. Eine Entscheidung, die mich emotional und finanziell sehr herausfordern wird, aber bei der ich mir sehr sicher bin, dass sie richtig ist.

Ich fliege nächstes Jahr im April zusammen mit Sabine Wenz und einem Team von JAM nach Angola, um unsere „Lebe-leichter-Schule“ zu besuchen. 

Ein Traum, den ich vor ein paar Jahren ausgesprochen habe wird wahr.

Bin jetzt schon am Überlegen, welche Geschenke ich den Kindern mitbringen kann. Und zeitgleich erreicht uns ein neuer Bericht „unserer“ Schule, und Beate und ich erfahren, dass sich die Schülerzahl um 33,5 % erhöht hat. 235 Kinder haben sich dieses Jahr an der Primarschule in Cakuti angemeldet. 235 Kinder, die durch Lebe leichter ernährt werden. 235 Kinder, die ich im April persönlich kennenlerne.

Kannst du das fassen? 

Das passiert, wenn man einer Idee folgt, die Gott einem ins Herz schmeißt.

Beate und ich sind total bewegt. Und sagen Danke, für die vielen großzügigen Spenden, direkt an JAM, durch unsere Coachs, alle Teilnehmer, und auch durch dich.







Falls du unsere Schule mit unterstützen möchtest, geht ganz einfach:

JAM Deutschland e.V.
Verwendungszweck: Lebe leichter
Konto Nr.: 11 33 244
BLZ: 600 501 01, BW-Bank Stuttgart
IBAN: DE52 60050101 0001133244
BIC-/SWIFT-Code: SOLADEST600


Die Einnahmen fließen komplett in die Ernährung unserer Kinder.

Meine Reise zahle ich natürlich privat ;-)

hm

Dienstag, 19. September 2017

Ich hätte sie gewählt

"Hauptsache gesund", war mein Gedanke am Tag ihrer Geburt. Nach dem Unfall von Julian war uns das Geschlecht unseres Babys sowas von egal.

Aber als ich sie am zweiten Tag in meinen Armen hielt konnte ich es vor Glück kaum fassen. "Ein Mädchen, ich habe wirklich ein Mädchen bekommen." Und das nach vier Jungs.

Heute ist sie 16 geworden, die Süßmaus. Ein Herz, weich wie Pudding, Selbsbewusstsein , wie ich es jeder Frau wünsche, Glaube so tief wie der Meersgrund, besitzt Schlagfertigkeit und Witz und eine Ausstrahlung, die ihr einfach gegeben ist. Sie kann laut und leise, chic und lässig, aktiv und gemütlich, lachen und weinen, zuckersüß und voll daneben.

Eine junge Lady und ein ganzer Kerl.

Hätte ich von allen Mädchen dieser Welt wählen sollen, ich hätte sie gewählt.



hm


Sonntag, 17. September 2017

Bis zur Rente

Wenn ich einen Artikel für eine Zeitschrift geschrieben und abgegeben habe, vergesse ich ihn meistens gleich wieder. Umso überraschter bin ich dann immer, wenn mir ein Belegexemplar am Erscheinungstag ins Haus flattert. So ging es mir letzte Woche, als ich plötzlich die neuen Ausgaben von Family und Family next in der Hand hielt. 






„Stimmt ja.“, da war ja was, fiel mir dann ein, hatte ich den Text doch schon im Frühjahr abgegeben. 

Der Artikel, den ich morgen an die Lydia abgebe erscheint in der Februarausgabe, und der, den ich im November abgebe im Mai. Und auch ein paar Buchabgabetermine stehen in der nächsten Zeit an.

Manchmal frage ich mich, ob das jemals endet. Bei jedem Manuskript, das wir abgeben denke ich: „Das war’s jetzt, mehr fällt mir aber nicht mehr ein.“ Und dann schmeißt uns Gott einfach wieder eine Idee vor die Füße. Und da Beate und ich uns nie zu schade sind, die aufzuheben, schreiben wir halt weiter und weiter und weiter. 

Irgendwann einmal haben wir vielleicht ausgeschrieben, aber wer weiß wann das ist. Dann ist auch ok, dann ruhen wir von unseren Werken und gehen in Rente. Aber bis dahin wird die Welt noch einiges von uns hören.


hm

Samstag, 16. September 2017

Auf der Suche nach meinem Alltag

Irgendwie komme ich noch nicht so richtig im Alltag an. Obwohl unser Urlaub schon drei Wochen hinter uns liegt, gab es zu viele Unterbrechungen durch Feste, Feiern, Besuch, Wien und Bremen, dass es mir nicht so richtig gelingt einen roten Faden in meinem Tagesablauf zu finden. Da erzählt mir erst letzte Woche unser Großer, dass er mich und mein Zeitmanagement so bewundert, und dass er sich das für sich auch wünscht, aber eben gerade hänge ich ein bisschen durch. 

Liegt es daran, dass die Süßmaus plötzlich mit knapp 16 entscheidet, morgens alleine aufzustehen und sich Frühstück und Pausenbrot zu machen? Oder daran, dass ich sie nicht mehr fahren muss, weil sie das Fahrrad nimmt oder der Papa fährt? Was zur Folge hat, dass mein Wecker nicht mehr um 6:00 Uhr klingelt. Liegt es daran, dass wir entschieden haben, vorerst keine Pflegekinder mehr aufzunehmen, weil mich und uns das in den letzten Wochen doch zu sehr überfordert hat? Was zur Folge hat, dass ich die neue Freiheit genieße. Oder einfach daran, dass ich noch ein bisschen im Urlaubsmodus hänge und nicht wieder zurückfinde?

Dabei sitze ich nicht auf der faulen Haut. Ich arbeite am neuen Buch, beantworte E-Mails, verkaufe bellicons, führe Gespräche, mache Werbung für meine neuen Kurse, die kommende Woche starten, gehe zum Sport, erledige den Haushalt, also schon irgendwie das volle Programm, aber es fühlt sich noch nicht so routiniert an, wie ich es kenne.

Also steht dieses Wochenende auf meiner To-do-Liste:

To-do-Liste und Zeitplan erstellen!!!

Nur so komme ich durch den Alltag, ansonsten verzettele ich mich.


hm

Donnerstag, 14. September 2017

Bisschen Aufregung unterwegs

Eigentlich ist eine Zugfahrt nach Bremen nichts Aufregendes. Man bucht den Zug, muss einmal umsteigen und fährt nach weniger als 6 Stunden gechillt und ausgeruht in den Bahnhof ein.

Wenn allerdings die Rheintalbahn gesperrt ist, dann verschieben, verzögern und verändern sich die kompletten Züge und Zeiten.

Also sollte ich von Offenburg nach Baden Baden fahren, von dort mit dem Bus nach Raststatt, dort in den ICE nach Hannover und von dort dann weiter nach Bremen fahren.

Da die Umsteigezeiten so kurz bemessen waren entschied mein Mann kurzerhand mich nach Raststatt zu bringen. Kurz bevor wir losfuhren hab ich dann ganz zufällig nochmal ins Internet geschaut und gesehen, dass mein Zug aufgrund einer Störung nicht in Raststatt hält und ich von dort mit einer S-Bahn nach Karlsruhe muss und von dort dann weiter nach Hannover. Umsteigezeit weniger als 4 Minuten.

Also jetzt mal ehrlich: Sowas stresst mich einfach. Was ich natürlich vorher nicht wusste war, dass der Zug in Karlsruhe mit 20 Minuten Verspätung einfuhr. Wäre der Stress gar nicht nötig gewesen......

......ABER: Er holte die Zeit dann bis Hannover auch nicht auf, was wiederum zur Folge hatte, dass ich in Hannover nur 1 1/2 Minuten zum Umsteigen hatte. Wieder Stress.......und nur für den Fall, dass die nette Dame, mit der ich zusammensaß hier mal reinschaut: Ich hab den Zug noch erwischt, mit einem Puls von ca. 185 :-)

Ab dann war gut. Hab zwei wunderschöne Tage in Bremen verbracht, meine Mama besucht und Freunde. Und bin dann gestern total gechillt mit planmäßigen Abfahrtszeiten wieder zurückgefahren.

Zugfahren ist eigentlich super, ich lerne noch, dass es auch weitergeht, wenn man mal einen Zug verpasst.

hm