Freitag, 2. Dezember 2016

Knuspermüsli

Bekam diese Woche von einer Blogleserin eine Anfrage zu meinem Knuspermüsli.

HIER hatte ich das mal erwähnt, aber da meine Website gerade einen neuen Anstrich bekommt, ist der Link momentan nicht verfügbar.

Also hab ich ihr das Rezept gleich mal geschickt, aber auch mit dem Hinweis, dass ich es auch oft abwandele.

Und weil beides sehr lecker ist, bekommst du heute beide Rezepte:

Heikes Knuspermüsli 1

500 g kernige Haferflocken
130 g gehackte Haselnüsse oder Mandeln
60 g Sesam
60 g Leinsamen
50 g Sonnenblumenkerne
120 g brauner Zucker oder Honig
1 1/2 Tassen Wasser
100 ml Öl

Honig, Öl und Wasser vermischen, mit den restlichen Zutaten vermengen, auf ein Backblech geben, bei 160 ° C Umluft ca. 40 Min. rösten, dabei mehrmals umrühren. Das Müsli muss trocken sein, dann ist es fertig.

Heikes Knuspermüsli 2
500 g kernige Haferflocken
250 g gestiftete Mandeln
150 ml Ahornsirup
1 Tüte Bourbon Vanillezucker
1 Prise Salz
50 g Kokosöl

Kokosöl schmelzen, alle Zutaten gut vermischen, auf ein Backblech geben, bei 160 ° C Umluft ca. 40 Min. rösten, dabei mehrmals umrühren. Das Müsli muss trocken sein, dann ist es fertig.





Als Basismüsli ist das zu gehaltvoll aber ich gebe mir 2 TL auf mein Basismüsli, 2 TL in den Jogurt, auf den Obstsalat oder auf einen Bratapfel.



hm


Gospel Flashmop



hm

Dienstag, 29. November 2016

Nach 30 Jahren

Ich hatte keine Ahnung, als A. mir am Sonntag vor dem Gottesdienst eine braune Papiertüte in die Hand drückte, die oben zugetackert war. „Für dich, mach es aber erst zu Hause auf.“

Auch nachdem ich zu Hause die Tüte aufgerissen hatte stand ich noch auf dem Schlauch. Mehrere verpackte Geschenke kamen mir entgegen und ich wusste so gar nicht, was das zu bedeuten hatte. Erst als ich auf jedem einzelnen eine kleine Zahl entdeckte, schwante mir, dass das ein selbstgemachter Adventskalender ist.




Für mich.

Wie krass ist das denn? Ich hatte seit 30 Jahren keinen mehr. Mein Mann wehrte sich zwar immens gegen diese Aussage, aber ich kann mich nicht erinnern. Ich bin echt sowas von bewegt, dass jemand an mich denkt, und sich so viel Mühe für mich gemacht hat. Musste A. gleich mal ein riesiges Dankeschön schicken.

Na und dann stand da doch heute S. im Lebe-leichter-Kurs vor mir, eine braune Papiertüte in der Hand. Da ahnte ich es sofort. Und tatsächlich, bekam ich heute Adventskalender Nr. 2 geschenkt.



30 Jahre nichts, und dann sowas?

Jetzt kann ich kaum den 1. Dezember erwarten, an dem ich meine beiden ersten Türchen öffne.



Yeah….

hm

Sonntag, 27. November 2016

Wie ein Wirbelsturm

ZWie ein Wirbelsturm fegten die Kinder und der Besuch heute durch unser Haus.



Ist schon krass, wenn wir alle zusammen am Tisch sitzen. Alle reden gleichzeitig und zwischendurch wird noch ein bisschen Klavier und Gitarre gespielt. Überraschungsgast war meine Nichte, die mit ihrer Freundin gestern in Stuttgart war, und der 150 km nicht zu weit war, um uns zu besuchen. Riesige Freude auf beiden Seiten.



Nachdem die Jungs, der Besuch und die Nichte mit Freundin wieder in alle Himmelsrichtungen unterwegs waren, das Haus um 19.00 Uhr wieder aufgeräumt war, wurde uns bewusst, dass es in Zukunft nicht leiser wird, wenn die Familie zusammenkommt.



Ich liebe diesen Trubel. Alleine mit meinem Mann am Tisch werden wir noch oft genug sitzen. Aber jetzt genieße ich noch ein bisschen die Abendruhe.

hm

Samstag, 26. November 2016

13 am Tisch

Während mit dem Auszug der Jungs das Haus sehr ruhig geworden ist, tobt bei uns am Wochenende doch immer noch der Bär.

Ausgezogen heißt nämlich nicht so richtig ausgezogen. Bedeutet bei Sohn Nr. 1, dass er jedes Wochenende nach Hause kommt, plus zukünftige Schwiegertochter. Bedeutet bei Sohn Nr. 2, dass er eigentlich für 8 ½ Monate auf der Jüngerschaftsschule in Bad Gandersheim ist, aber einmal im Monat die lange Fahrt auf sich nimmt, weil die Freundin hier wartet. Nur Sohn Nr. 3, der direkt über uns wohnt, den sehen wir am seltensten.

Und da dieses Wochenende alle zu Hause sind, gibt es morgen Mittag mal wieder ein großes Familienessen, zusätzlich mit der Verlobten von Sohn Nr. 1, der Freundin von Sohn Nr. 2, den Eltern und der Schwester der Freundin und wenn alles klappt, mit zwei Überraschungsgästen.

Da lohnt sich das Kochen mal wieder.

hm

Freitag, 25. November 2016

Heiliger Zorn

Ich versuche mich in diesem Blog weitgehend aus politischen Debatten und dem Weltgeschehen rauszuhalten. Hin und wieder jedoch blitzt mir ein Gedanke vom Herz direkt in die Tasten.

Und wenn ich solche Nachrichten lese wie:

„Auf arabischer Seite werden die Feuer in Israel gefeiert“ …..

…. dann muss ich ein bisschen weinen und dann ergreift mich ein heiliger Zorn. Nicht gegen Menschen, aber gegen das, was uns zu solchen Gedanken und Handlungen verführt.


Sind wir denn total bekloppt? Was machen wir hier eigentlich mit unserer Welt???


hm

Wecker stellen

Was hilft dir bei einer Heißhungerattacke?

In meinem Kurs letzten Dienstag sammelten wir die Antworten.

- Kurz den Raum verlassen
- Eine Runde um den Block laufen
- Tee oder Caro Kaffee trinken.
- Einen Wecker auf 5 Minuten stellen.




„Und dann, fragten wir alle?“

Marianne erzählte uns, dass sie sich nach diesen 5 Minuten fragte, ob sie jetzt immer noch Hunger hat.

Gute Idee, fanden wir alle.

Diese 5 Minuten kannst du nutzen um darüber nachzudenken, was du jetzt wirklich brauchst. Ist es echter Hunger? Wann ist die nächste Mahlzeit, wie kannst du die Zeit bis dahin überbrücken?

Ist es ein emotionales Bedürfnis? Bist du müde, traurig, gestresst, gelangweilt, überfordert oder genervt? Was passiert, wenn du die Tafel Schokolade gegessen hast? Oder das Käsebrot? Wirst du dich dann besser fühlen? Was würde dir jetzt wirklich helfen.

Eine kurze Entspannungsübung, ein Telefonat mit der Freundin, eine Dusche, ein Gebet, eine Auszeit von der Arbeit…….

Wenn der Wecker klingelt und die 5 Minuten vorüber sind, wirst du es wissen. Und dann denkst du: „Jetzt wäre die Schokolade aufgegessen. Oder das Käsebrot.“

Hat sich doch gelohnt zu warten, oder?

hm