Montag, 22. August 2016

Gemeinsamer Abschluss

Nicht nur die Kinder waren hocherfreut, als wir beschlossen, einen gemeinsamen Ferienabschluss mit Familie B. im Aquadream an der Costa Smeralda zu verbringen. Wenn die Kinder „Aquadream“ hören, sind sie sogar bereit im Urlaub um 8.00 Uhr aufzustehen. Sie wären sogar gerne noch früher losgefahren, aber da haben wir gestreikt.

2 ½ Stunden hin, 2 ½ Stunden zurück, dazwischen chillen, quatschen, rutschen, Cappuccino trinken, sonnen, chillen, chillen und chillen. Auf dem Rückweg mussten wir natürlich noch ein gemeinsames Foto an der Costa Smeralda machen, dann ging es für Familie B. auf die Fähre und für uns zurück ins Ferienhaus.





Morgen ist für unsere Kinder der Urlaub vorbei, und mein Mann und ich sind das erste Mal alleine auf dieser Insel und in unserem Haus. Die Zeiten ändern sich. Wobei, so ganz alleine auch nicht. Am Freitag erwarten wir unsere Freunde aus Bremen zum Frühstück.

hm

Bestes Netz

Völlig perplex war ich letzte Woche Freitag, als wir mit dem Boot etwas weiter rausgefahren sind, damit Jonathan und mein Mann angeln können. Die Süßmaus fragte mich, ob ich ihr Hotspot geben kann, damit sie kurz mit ihren Freunden schreiben kann, da sehe ich auf meinem Handy WLAN-Empfang. Aber nicht irgendein WLAN, sondern dass, was wir eigentlich bei uns im Haus gebucht haben. Du erinnerst, dich:

Das, was dieses Jahr hier im Haus so schlecht ist.

Mitten auf dem Meer hatten wir besten Empfang.

Musste diese Nachricht mit Beweisfoto dann gleich an meine Freundinnen schicken, da schreibt mir Beate, ich könne dann ja Blog immer auf dem Meer schreiben.

Klar….

Geangelt haben die Männer fast nix, aber wir haben einen der schönsten Sonnenuntergänge auf dem Boot erlebt.




Und jeder zückte sein Smartphone um ein Selfie zu machen.






hm

Freitag, 19. August 2016

Verschenkte Lebenszeit

„Ich muss mal wieder Blog schreiben.“, sag ich zu meinem Mann, nehme den Rechner, der verstaubt auf der Kommode liegt und setze mich nach draußen auf die Terrasse.

Nachdem ich am Sonntag ein letztes Mal unser Manuskript auf Fehler und Korrekturen gelesen habe, blieb der Rechner aus. Und auch das Smartphone liegt meistens in der Ecke oder wird höchstens mal für einen Hotspot aktiviert, damit die Süßmaus mit ihren Freunden schreiben kann.

Das Internet ist dieses Jahr hier so schlecht, dass wir uns kaum in das gebuchte WLAN einloggen können. Da sitze ich dann vor dem Rechner und warte darauf, dass die Seite aufgebaut wird um dann nach einer halben Stunde festzustellen, dass die Verbindung zu schwach ist. Verschenkte Lebenszeit.

Also bleibt der Rechner einfach öfter aus.

Aber in Deutschland, da geht es dann mit Lichtgeschwindigkeit. Du erinnerst dich. HIER
 
Am 12. August war unser alter Vertrag ausgelaufen und wir konnten endlich schnelleres WLAN beantragen. Unser Sohn verkündete in der Familienwhatsappgruppe: „Ich darf euch mit Freuden mitteilen, dass wir jetzt eine 50.000er Leitung haben.“

So lange genieße ich jetzt einfach den Urlaub ohne viel Internet.

hm

Sonntag, 14. August 2016

Perfekt gelöst

„Können sie heute schon kommen?“, fragte Jonathan am Donnerstag, der es kaum abwarten konnte, seine Freundin hier zu sehen. Sie macht mit ihren Eltern und der Schwester „ganz zufällig“ auch dieses Jahr Urlaub auf Sardinien. Und natürlich hatten wir ein Treffen geplant.

Donnerstag gab es bei uns noch kein warmes Wasser, aber am Strand chillen konnten wir dennoch gemeinsam. Aber obwohl es nur knapp 100 km sind, die unsere Ferienorte trennen, brauchten sie fast zwei Stunden um zu uns zu kommen. Und dann ging die Überlegung und Diskussion darüber los, wie wir das mit dem Treffen und der gemeinsamen Zeit in der kommenden Woche machen wollen.

Nach einigem Hin und Her haben wir die Bestlösung gefunden.

Donnerstag sind Jonathan und Joana mit zu Familie B. gefahren. Gestern haben mein Mann und ich uns auf den Weg nach Valedoria gemacht




zusammen einen wunderschönen Tag an der Nordküste verbracht,




abends noch gemeinsam gegrillt



und uns dann mit unseren Kindern und der Freundin auf den Weg nach Hause gemacht.




Morgen gibt es bei uns das jährliche „Schweinchenfest“, dazu ist die Familie B. dann eingeladen und bleibt gleich noch ein paar Tage bei uns. Perfekt gelöst.


hm

Jetzt gehts los

„In ein Hotel oder eine Ferienanlage zu fahren hat auch was.“, dachte ich kurz, als wir Dienstagnacht in unserem Ferienhaus ankamen.

Rohrbruch, keine Chance, das Wasser anzustellen.

Und so war unser erster Einkauf nicht Melone, Pecorino und Ciabatta, sondern eine Flex, eine Bohrmaschine, ein Stemmeisen, ein Wasserrohr, Verbindungsstücke und andere Kleinigkeiten.





Zwei Tage hat es gedauert, da hatte mein Mann den Schaden behoben, zumindest reicht es als Provisorium für diesen Urlaub. Aber für uns war es der Auslöser, dass wir jetzt endlich mit der Grundsanierung unseres Häuschens starten. Seit Jahren schieben wir dieses Vorhaben auf, die letzten beiden wartend auf die Genehmigung unseres Anbaus. Also sind wir dieses Jahr mit Planen der Arbeiten beschäftigt. Nächstes Jahr um diese Zeit wollen wir fertig sein.

Hm

Montag, 8. August 2016

Vor dem Süden in den Norden



Achteinhalb Stunden hin, achteinhalb Stunden zurück. Bremen liegt nicht um die Ecke. Sehr schade, weil mehrere meiner Lieblingsmenschen dort wohnen. Anlass war die Hochzeit von unseren Freunden. Eigentlich von der Tochter der Freunde, aber da es in unserem Freundeskreis nach oben und unten keine Altersbeschränkung gibt, gehört das Brautpaar auch dazu.







Morgen geht’s nun endlich in den Urlaub. Ob ich schon gepackt hätte, fragte mich meine Mutter heute am Telefon. Nö, wir fliegen ja erst morgen Nachmittag. Alle Wäsche ist gewaschen, das Haus aufgeräumt, die Steuer fertig, das lektorierte Buch zurückgegeben, ausreichend Body-Spirit-Soul-Impulse geschrieben, aller Bürokram auf dem Laufenden und ich habe an diesem Tag heute etwas Leerlauf. 

Also, das ist ja auch mal ne Erfahrung, wenn du einen Tag vor dem Urlaub überhaupt keinen Stress hast.

hm

Mittwoch, 3. August 2016

Der Tag ging auch irgendwie rum

Sowas wie heute kann man ja nie wirklich gebrauchen, aber heute war es irgendwie besonders blöd, oder auch nicht.

Stromausfall

Kein Kaffee, kein warmes Wasser für die Dusche, kein Internet, kein Telefon, keine Handyladestation, kein Herd, kein Ofen, keine Waschmaschine, kein Bügeleisen, kein Staubsauger, kein Rechner, kein Licht.

Auskunft der Stadtwerke: Irgendwo in ihrer Straße ist ein Defekt. Wir wissen nicht wo, das kann dauern.

Ist ja nicht so dramatisch, aber wenn du einen Tag später verreisen willst, noch einige Dinge auf deiner To-do-Liste stehen, die du am Rechner erledigen willst, wenn du noch Wäsche waschen und das Haus saugen wolltest, den Kindern versprochen hattest Pflaumenknödel zu kochen, wenn du nach dem Joggen nicht duschen kannst, die Kinder Ferien haben aber kein Internet und sich zu Tode langweilen, mhm.....

.........dann ist es auch nicht dramatisch aber führt dazu, dass ich heute Nachtschicht einlegen muss.

Die Kinder waren im Europapark, ich im Fitnessstudio duschen. Kaffee hab ich uns von der Tankstelle geholt, die Küche blieb kalt, die Pflaumenknödel gibt es am Montag, ich hab mal wieder einen Besen benutzt, Schriftkram sortiert und die Ordner mit ner Taschenlampe aus dem Keller geholt, hab Blogeinträge für Body Spirit Soul handschriftlich vorverfasst, ein paar Regale aufgeräumt, Whatsappnachrichten nur spärlich verschickt, Emails nicht alle gelesen, ein bisschen mit den Nachbarn geplaudert, die ja auch keinen Strom hatten, und so meinen Tag auch rumbekommen. Ach ja, ich saß sogar ne Weile in der Sonne.

Obwohl die gesamte Manschaft der Stadtwerke nach dem Fehler suchte, nach 13 Stunden war er immer noch nicht gefunden aber wir bekamen immerhin Notstrom.






hm