Dienstag, 31. März 2015

Bad News - Good news



Ganz aufgeregt kam mir mein Großer letzte Woche entgegen. Er hätte die Megaidee für Karfreitag und Ostern, und ob wir evtl. bereit sind unser bisher geplantes Programm umzuschmeißen. Und dann erzählte er. Wie alle, war er natürlich auch getroffen vom Absturz der Germanwings und zusätzlich von den extrem schlechten Nachrichten, die in den letzten Wochen stattgefunden haben. Und da kam ihm die Idee eines ziemlich spektakulären Theaterstücks inklusive Video für Karfreitag mit Fortsetzung für Ostersonntag.

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Er erzählte mir alle Details, ich war ziemlich beeindruckt, fragte mich allerdings, wie er das in dieser kurzen Zeit umsetzen will. Aber das scheint zu funktionieren. Unsere ganze Jugend ist aktiv dabei. Momentan wird geprobt, gefilmt, geschnitten, Kostüme genäht und das Ganze in Form gebracht. Halbe Nächte schlagen sie sich um die Ohren, damit am Freitag alles top läuft.

Es wird am Karfreitag um 18.00 Uhr ein kurzes Theaterstück geben, und am Sonntag wird im Gottesdienst die Geschichte weitergespielt. Und weil mein Mann ne Rolle mitspielt, rasiert er sich seit Freitag nicht mehr…………….

Solltest du älter als 12 Jahre alt sein (das Stück am Freitag ist NICHTS für Kinder) und am Karfreitag zwischen 18.00 Uhr und 18.45 Uhr nichts vorhaben, und am Ostersonntag noch nicht wissen in welche Kirche du gehen möchtest, dann sei dabei. Kinder dürfen sich im Kinderraum am Freitag ein Video anschauen und am Ostersonntag gibt es einen Kindergottesdienst.

Ich glaube es wird ziemlich gut.

hm

Montag, 30. März 2015

Erlebnisreiches Wochenende



Ein erlebnisreiches Wochenende liegt hinter mir. Freitag und Samstag hatte ich das große Vergnügen, 13 neue Lebe-leichter-Coachs auszubilden. 




Obwohl ich schon sehr routiniert bin in dem was ich tue, ist doch auch immer ein gute Portion Aufregung dabei. Und das vor allen Dingen bei einem Seminar, das komplett ausgebucht ist. 11 Damen und 2 Herren dürfen sich seit Samstag 17.10 Uhr offiziell Lebe-leichter-Coach nennen und haben mit Bravour den praktischen Teil bestanden. Ich bin immer hin und weg von der Kreativität jedes Einzelnen und hab selber mal wieder viele gute und neue Ideen für meine Kurse eingesackt.

Woche Nr. 3 – Lebe bewusst wird im nächsten Kurs der Oberhammer. Woche 10 hat mich auch inspiriert und für meinen Abschluss diese Woche war auch eine schöne Idee dabei. So lehre ich und lerne ich, bei allem was ich tue.
Unser Sonntagsgottesdienst war ein Highlight, die Gespräche im Anschluss mit so vielen netten Menschen auch, die Leiterbesprechung am Nachmittag zwar etwas lang, aber dennoch effektiv. 

Ziemlich relaxt gehe ich in die Ferien, genieße diese Woche viermal Buffet und Sekt mit meinen Teilnehmern, bereite mich mental auf ein paar Tage Spring in Willingen vor, auf die Ladies-Conference in Schorndorf und starte ab heute die Werbung für meine neuen Kurse.

Am 21. April geht es in die zweite Runde. Wenn du also noch ein paar Pfund vor dem Sommer verlieren möchtest, dann darfst du dich gerne bei mir melden.

Unsere neuen Coachs waren sich einig. Abnehmen ist nicht immer leicht, aber wir möchten es dir etwas leichter machen.

Aber das absolute Highlight, und jetzt wird es mal kurz spannend, das wird wohl diese Woche am Freitag um 18.00 Uhr und am Sonntag um 10.00 Uhr passieren. Echt unglaublich, ich bin völlig hin und weg, es wird ein RIESENSPEKTAKEL.

FSK 12 mindestens, aber es wird NUR gut. 

Mehr verrate ich dir morgen, denn jetzt geh ich mit meinem Mann tanzen.

hm

Donnerstag, 26. März 2015

Nahe an unserem Leben



Erst vor ein paar Wochen hatten wir den Elternabend an der Schule unserer Tochter. Der Schulleiter stellte uns unter anderem die verschiedenen Möglichkeiten des Schüleraustauschs vor. Italien, Frankreich und Australien standen im Gespräch. Auf die Frage, wie denn entschieden wird, wenn sich mehr Schülerinnen für den Austausch anmelden als mitfliegen können, kam als Antwort: „Dann entscheidet das Los.“

Wie bei alle anderen auch kreisen meine Gedanken um die 150 verunglückten Insassen des Airbusses. Und dabei ist es egal, ob es sich um Deutsche oder Spanier handelt, ob es die 16 Schüler waren, die per Losentscheidung an dem Austausch teilnehmen konnten oder nicht. Um 150 Menschen weint unser Land, weil das so nahe an unserem Leben liegt. 

Im Nordosten Nigerias wurden über 350 Frauen und Kindern von einer islamistischen Terrorgruppe entführt. Das ist weiter weg, das greift unser Herz nicht so an.

Aber weißt du was schlimm ist?

Die Nachrichten von heute sind morgen schon bei den meisten vergessen. Wir trauern kurz mit, wir nehmen Anteil, es gibt Schweigeminuten, Kerzen werden angezündet, Beileidsbekundungen ausgesprochen. Und das ist auch gut so. Jede Form von Anteilnahme tut den Hinterbliebenen gut. 

Aber was sie nicht können.

Den Schmerz nehmen und die Lücke füllen.

Das Leben geht für uns alle normal weiter. Aber die Mutter, die ihr Kind, die Schwester, die den Bruder, der Mann, der seine Frau, die Freundin, die den Freund verloren hat, für die geht es nicht so weiter. Die wundern sich, dass der Alltag wieder kommt. Und den gilt es zu bewältigen, ohne in ein tiefes Loch gerissen zu werden. Ohne das Gefühl vor lauter Ohnmacht nicht mehr atmen zu können.

Ich weiß wovon ich spreche.

Du denkst, die Erde müsste aufhören sich zu drehen. Du fragst dich, warum die Geschäfte geöffnet sind, warum alle ihr normales Tagesgeschäft erledigen. 

Und aller Trost der Welt gibt einem nicht den zurück, den man geliebt hat.

Das einzige, was ich tun kann ist beten. Und das mache ich. 


hm

Mittwoch, 25. März 2015

Office



Seitdem wir vor einem Jahr eine Mitarbeiterin für unser Lebe-leichter-Office engagiert haben ist es an meinem Schreibtisch etwas ruhiger geworden. Aber obwohl unser Herzchen uns so viel Administratives abnimmt, bleibt immer noch genügend übrig. Und so arbeite ich diese Woche lange liegengebliebene Schreibtischarbeit auf. 

Unser Drucker läuft in Dauerschleife und leert die Farbkartuschen, weil 13 Ausbildungsmappen für die bevorstehende Lebe-leichter-Coachausbildung am Wochenende gerichtet werden müssen. Zwischendurch musste ich noch mal eben einen 17seitigen Vordruck für die Visabeantragung ausfüllen und gefühlte 20 x mit der Visaagentur telefonieren. Ist das anstrengend nach London zu kommen. 

Hätte ich nicht schon gebucht, ich glaub wir wären am 8. und 9. Mai nach Kiew geflogen. Da gibt’s die Colour Conference auch.  

hm

Einer für alle, alle für einen



Ich könnte eigentlich noch etwas ausführlicher über den Ladies-Day berichten, noch ein paar Fotos hochladen und versuchen, dir einen Ansatz dessen zu geben, was wir erlebt haben.

Aber das ist nicht möglich.

Dabei sein, anders geht es nicht.

Selbst wenn du die Fotos siehst, die Vorträge online anhörst, dir erzählen lässt wie es war, es kann dir dennoch nicht vermitteln, wie die einzelnen Frauen diesen Tag erlebt haben.
Viele Frauenherzen waren sehr berührt und bewegt, und das ist das, was wir wollten.

Was mich selber am meisten beeindruckt hat:

Wir sind nur eine kleine Gemeinde, aber jeder hat sich auf seine Art und Weise eingebracht. Jeder hat dazu beigetragen, dass dieser Tag so besonders wird. Und wir haben festgestellt, dass wir so vielfältige Gaben in der Gemeinde haben, dass wir nur staunen können.
Wäre ich für die Deko verantwortlich gewesen, ich hätte Primeln auf den Tisch gestellt.
Hätte H. die Moderation übernommen, sie hätte kein Wort herausgebracht, aber dafür waren die Fenster geputzt.

Hätte C. die Organisation übernommen, es wäre das reinste Chaos geworden, aber dafür hat er die unglaublichste Stimme in der Lobpreisband.

Hätte J. putzen müssen, er hätte es mit viel Zähneknirschen getan, die Torten hat er meisterlich gebacken.

Hätte C. die Sessions planen müssen, wäre sie völlig überfordert gewesen, aber dafür hat sie zusammen mit N. die wundervollste Deko erstellt.

Jeder hat das gemacht, was er gut kann, und somit war das große Ganze ein Gemeinschaftswerk.
War irgendwie so ein Einerfüralleundallefüreinending.

hm