Donnerstag, 31. Dezember 2015

Anleitung zum Glücklichleben

Mein letzter Blogeintrag für dieses Jahr und ich kann es kaum erwarten, dir von unserem neusten Clou zu berichten.

Vor genau fünf Jahren brachten Beate und ich unser Lebe-leichter-Konzept auf den Markt. Die Idee dazu entstand parallel in unseren Köpfen. Das ist so cool. Beate hat ne Idee, ich hab ne Idee, dann schreiben wir uns, oder telefonieren. Manchmal finden wir was gut, manchmal nicht, und hin und wieder, da springt so ein Funke von der einen zur anderen, und wir steigern uns rein in so ne Idee. Wir basteln dran, sprechen, schweigen und beten. Manches haut uns nicht wirklich vom Hocker, dann haken wir es ab. Aber wenn wir beide total begeistert sind, dann setzen wir’s um.

So ist Lebe leichter entstanden.

Durch unsere langjährige Berufserfahrung mit dem Thema „Gewichtsreduktion“ wussten wir, dass es nicht alleine ausreicht, Kalorien oder Punkte zu zählen, sich mehr zu bewegen und diszipliniert zu sein. Das schaffst du ne Weile, aber sobald die Luft raus ist hast du keine Lust mehr und fällst in alte Verhaltensweisen zurück. Der Schlüssel liegt für uns im Zusammenspiel der drei Kompetenzzentren:

Körper, Seele und Geist.




Nur wenn die Balance zwischen diesen dreien gegeben ist, dann wird dein Leben leichter. Innerlich und äußerlich.

Die große Kunst des Glücklichseins besteht also darin, diese Ausgewogenheit zu finden.
Das wissen unsere Teilnehmer, das wissen die Leser unserer Bücher, und du weißt das auch.

„Dieser Kurs war viel mehr als ein Abnehmkurs, das war eine Anleitung zum Glücklichleben!“, ist die Quintessenz aller Teilnehmer, die unsere Kurse besucht haben.

Und weil wir das wissen, weil wir möchten, dass auch du leichter lebst, haben wir uns für 2016 eine besondere Idee ausgedacht, hat uns quasi vom Hocker gehauen.

Wie wäre es, jeden Tag einen kleinen Input zum Thema „Körper, Seele und Geist“ zu bekommen?

Wie wäre es, wenn du jeden Tag von uns motiviert wirst, dein Leben in Balance zu leben?

Neben dem, was wir sowieso schon in unseren Blogs veröffentlichen?

Wie wäre es, wenn wir deine persönlichen Coachs für das Jahr 2016 werden?

Du darfst gespannt sein.

Morgen geht es los, und das haut dich vom Hocker.

hm

Mittwoch, 30. Dezember 2015

Dasistesnichtwertpotpourri

„Hast du irgendetwas Süßes, was ich zur Lobpreisbesprechung mitnehmen kann?“, fragt mich der Große gestern Abend.

„Nimm den ganzen Teller mit.“, freue ich mich. Und am liebsten hätte ich ihm auch noch den Inhalt der Küchenschublade und der drei Bonbonieren mitgegeben. Ich vermisse nichts, wenn es nicht in meiner unmittelbaren Nähe ist. Aber alles, was da so offen rumliegt, ist Gefahrenzone und zwingt mich im Minutentakt diszipliniert zu sein.

Frag mich bitte nicht, warum ich jedes Jahr zu Weihnachten immer nochmal extra Chips und Schokolade einkaufe. Und dieses Jahr gesellt sich zusätzlich noch der Inhalt dieser wunderschönen Bonbongläser dazu, die wir für das Weihnachtsanspiel an Heiligabend brauchten.




Natürlich gehe ich 100 Mal an den Gläsern vorbei, weil ich ja nichts zwischendurch essen will. Solltest mal sehen wie diszipliniert ich sein kann. Hab mein Herzchen quasi im Würgegriff. Aber beim 101. Mal, wenn ich im Stress bin, schlechte Laune habe, mir langweilig ist, ich über- oder unterfordert bin, dann lass ich locker, dann springt mir das Herzchen aus der Hand und greift direkt ins Glas.

Wenn du also auch zu denjenigen gehörst, die bei Anwesenheit von Schokolade, Gummibärchen und Co. schwach werden, kauf das Zeug nicht ein. Verschenk es weiter, wenn du es geschenkt bekommst, halte deine Schubladen clean.

Aber wenn du auch, wie ich, ne Familie hast, die gerne Süßes und Saures isst, dann sammele zusammen mit deinem Herzchen mal ein paar Gründe, warum es besser ist, nicht ins Glas zu greifen.
Ich hab mir ein Dasistesnichtwertpotpourri zusammengestellt. Lauter Gründe, warum es mir gut tut, die Süßigkeiten nicht anzurühren:


Einmal ins Glas gegriffen ist wie ein Freibrief, und dann höre ich nicht mehr auf – also lieber gar nicht erst anfangen

Jedes Stückchen Zucker treibt den Blutzuckerspiegel in die Höhe und damit das Insulin, und in dieser Zeit machen es sich die Fettzellen gemütlich und boykottieren meine Abnahme

Zu viel Süßes begünstigt Diabetes

Ich bekomme schneller Kopfschmerzen, wenn ich zu viel Süßes esse

Ich fühle mich nach dem Genuss von Süßigkeiten nicht besser, im Gegenteil, es macht mich träge

Mache ich mit den Süßigkeiten eine Ausnahme, ist meistens der ganze Tag im Eimer, und ich achte auch bei den Portionsgrößen nicht mehr so genau auf den Teller

Süßigkeiten schaden meinen Zähnen

Jedes Stück Süßigkeit muss von meinem Körper verstoffwechselt werden, der Darm kriegt die Krise, und die überschüssigen Kohlenhydrate wandeln sich in Fett um, und das führt auf Dauer zur Zunahme

Ich verinnerliche mir alle Gründe, warum ich nicht ins Glas greifen sollte, und kann mein Herzchen aus dem Würgegriff befreien, weil es diese guten Gründe versteht. Es ist also besser mit deinem Herzchen zusammenzuarbeiten, anstatt es ständig an die Leine zu nehmen.

hm

Dienstag, 29. Dezember 2015

Upps

Da hab ich doch an Heiligabend noch den Kaffeeautomat und unseren Wasserkocher entkalkt und vergessen, den Entkalker aus dem Wasserkocher auszugießen…….

…….da hat doch mein Mann nichtsahnend, den Wasserkocher angestellt, weil er zum Übergießen der Weihnachtsgans heißes Wasser brauchte……..

Ist uns erst zwei Tage später aufgefallen, hat keiner gemerkt. Im Gegenteil, sie war super lecker, außen knusprig innen zart, wie jedes Jahr. Und wir sind alle noch gesund.












hm

Mach was draus

Schon wieder liegt Weihnachten hinter uns und Silvester vor uns. Meine Ziele für 2016 stehen fein säuberlich, wohl durchdacht in meinem Tagebuch, nur für mich ersichtlich. Und können bei Bedarf immer mal wieder angeschaut werden.

Eins meiner Ziele für das Jahr 2015 war, nur einen Sprechertermin im Monat auswärts anzunehmen. Da kann ich einen Haken dran setzen. Ein anderes Ziel, dass ich mir gesetzt habe, hab ich nicht erreicht, blöd, aber nicht zu ändern. Und was meinst du wohl, was ich in so einem Fall mache?

Ich sitze da, völlig verzweifelt, schüttele über mich selbst den Kopf, weine ein bisschen und fühle mich ab sofort total unfähig, mir auch nur ein weiteres Ziel zu setzen, weil ich dieses eine ja nicht geschafft habe. Bin wie gelähmt und stecke den Kopf in den Sand und gebe auf.

Du grinst schon, ich merke es. Natürlich ist das in keiner Weise irgendwie tragisch. Macht überhaupt nichts, was soll’s. Hat halt bei einem Ziel nicht geklappt, na dann versuch ich’s halt nochmal. Vorsätze, die du dir Anfang des Jahres gesetzt hast, und die du nicht umsetzen konntest, kannst du jetzt in drei Tagen sowieso nicht mehr ändern. Also, was soll’s. Zuck mit den Schultern, heb den Kopf und dann setz dir ein neues Ziel.

Du willst mit dem Rauchen aufhören, dich gesund ernähren, mehr Sport treiben, 8 kg abnehmen, freundlicher mit deinen Kindern umgehen, und mit deinem Mann auch, oder mit deiner Frau, du willst mehr beten, Bibel lesen, nicht so viel bei facebook rumhängen, mehr Obst und weniger Süßigkeiten essen, weniger kaufen, mehr spenden, und überhaupt die Welt ein kleines bisschen verbessern?

Willkommen im Klub der guten Vorsätze.

Was meinst du, wohl, wie lange die guten Absichten anhalten? Bis zum 5. Januar, vielleicht, und dann sind wir schon wieder mitten drin im neuen Jahr.

Lass mal die Vorsätze und setz dir ein realistisches Ziel.

Was ist dir im nächsten Jahr wirklich wichtig? Was würdest du wirklich gerne verändern? So und jetzt kommt’s: Entwickele eine Vision für dein Ziel und baue dir in deiner Vorstellung ein Bild von dem, was du erreichen möchtest.

Oder stelle dir die Wunderfrage:

Was passiert, wenn diese Nacht ein Wunder geschähe, und du dieses Ziel über Nacht erreicht hättest.
Was wäre anders?

Wie würde sich das anfühlen?

Woran würdest du merken, dass sich etwas verändert hat?

Wie reagieren die anderen auf dich?

Entwickele eine positive Sicht dessen, was du erreichen möchtest. Schreib dir das auf, und hol es aus der Schublade, falls du dein Ziel aus den Augen verlierst.

2016 liegt noch völlig unberührt vor dir. Mach was draus.

hm







P. S. Erzählt mir Beate heute am Telefon, dass sie nach der Weihnachtsschlemmerei ab HEUTE wieder brav im Programm ist und fragt mich, ob ich heute schon laufen gewesen war. War ich nicht, sprang nach unserem Telefonat in die Laufschuhe, und weg war ich.


Du musst nicht unbedingt bis 2016 warten.

Mittwoch, 23. Dezember 2015

Überraschung gelungen

Einen runden Geburtstag hatte unsere Freundin am Montag. So rund, dass sie anstatt einer Feier lieber einen Urlaub mit der Familie gebucht hatte. So gar nicht feiern ist irgendwie auch blöd, dachten sich Tochter und Schwiegertochter und planten eine Überraschungsparty.

Wir hatten die Aufgabe uns nichts anmerken zu lassen. Und so riefen alle eingeladenen Gäste brav beim Geburtstagskind an, gratulierten ihr und versuchten zu erklären, warum sie heute nicht noch auf nen Kaffee vorbeikommen können. Mir war klar, dass sie Lunte riecht, wenn ich sage, ich käme nicht. Also hab ich ihr erklärt, ich müsse nachmittags bei der Asylantenweihnachtsfeier mithelfen, und abends zur Weihnachtsfeier in die Tanzschule. Wenn es mir irgendwie zeitlich reiche, dann käme ich dazwischen kurz vorbei, um sie wenigstens mal zu drücken.

Zur Asylantenweihnachtsfeier musste ich tatsächlich aber die Tanzschulweihnachtsfeier haben wir natürlich aus diesem besonderen Anlass sausen lassen. Und damit sie es auch wirklich schluckt, musste ich mal kurz im Blog lügen. Und stelle das hier mal gleich richtig:

Ich war Montag NICHT auf der Tanzschulweihachtsfeier sondern auf ner Geburtstagsparty.

Und diese Überraschung ist ja so etwas von gelungen.







Ändert aber trotzdem nichts an der Tatsache, dass ich keine Zeit zum Putzen hatte.

Hab ich gestern nachgeholt. So langsam wird’s. Wären da nicht noch die 1000 Kleinigkeiten, die ich locker auch schon vor Wochen hätte erledigen können, die aber unbedingt noch bis morgen erledigt sein müssen, dann wäre ich super gechillt.

Eins meiner Ziele für 2016 wird definitiv lauten:

Schon im November mit den Weihnachtsvorbereitungen beginnen.

hm

Dienstag, 22. Dezember 2015

Davon hab ich Ahnung

Keine Ahnung, ob du das, was du dir Anfang des Jahres 2015 vorgenommen hattest umgesetzt hast.

Keine Ahnung, ob du deinen Zielen ein bisschen näher gekommen bist

Keine Ahnung, ob du mit dir und deinen Umständen haderst.

Keine Ahnung, ob du gerade an dir selber am Zweifeln bist.

Keine Ahnung, ob du jetzt den Gedanken hast: „Jetzt ist eh egal.“.

Aber wovon ich eine Ahnung habe, das ist vom Neuanfang, vom Nichtaufgeben, vom Jetzt erst recht, vom den Kopf nicht in den Sand stecken, vom wieder auf die Beine kommen.

Wenn du wüsstest, wie oft ich im Leben schon am Boden gelegen habe. Wie oft ich schon wirklich richtig verzweifelt war. Wenn du wüsstest, was ich schon durchgestanden habe, was mich schon auf die Knie gezwungen hat.

Du würdest den Kopf heben und denken: „Echt jetzt?“ Und dann würdest du aufstehen und sagen: „Wow, wenn das möglich ist, dann kann ich das auch.“

Ein guter Freund hat uns mal gesagt: „Ihr seid wie die Katzen, ihr fallt immer auf die Füße, und steht auf, und lauft weiter."

Ok, ich will hier jetzt nicht so sentimental werden. Bin nur gerade dabei meine Lebe-leichter-Kurse für nächstes Jahr vorzubereiten. Und da musste ich an dich denken. Und daran, dass du es vielleicht in diesem Jahr nicht geschafft hast. Und dass du vielleicht gerade ein bisschen verzweifelt bist, oder enttäuscht, oder einfach nur hilflos.

Auch wenn es um das scheinbar profane Thema „abnehmen“ geht, weiß ich doch, dass einem das eigene Gewicht, das eigene Essverhalten und die Bequemlichkeit so sehr das Herzchen schwermachen können.

Und da ich auf keinen Fall will, dass du mit so einem beschwerten Herz in die Feiertag gehst, schick ich dir ne Botschaft:

Du schaffst das auch!!!

Egal, wie deine Umstände sind, egal was bisher gewesen ist. Heb den Kopf steh auf, und geh.

Ich helfe dir gerne dabei. Du weißt ja, es geht nicht nur um die Kilos, aber um die auch.

Und wie wäre es, 2016 zu DEINEM Jahr zu ernennen. DAS Jahr, in dem du dein Ziel erreichst. Wäre doch gelacht, wenn das nicht klappt.

Verschieb das nicht, denn die Sieger des Sommers werden im Winter geboren.

Und du weißt ja: "Im Sommer würdest du dir wünschen, du hättest jetzt angefangen."

Du bist herzlich willkommen, ich freue mich auf dich.








hm

Was für ein Abschluss



Zweimal Lebe-leichter-Abschluss ließ uns letzte Woche wieder gemeinsam feiern.


Da hat A. über 10 kg in meinem Lebe-leichter-Kurs abgenommen und nach dem Essen kamen wir in den Genuss sie am Saxophone zu erleben. Zusammen mit B.,  auch gute 6 kg leichter begleitete sie uns beim Weihnachtsliedersingen. 



Das hab ich in noch keinem Lebe-leichter-Kursabschluss gehabt.

Was wir schon hatten war eine JAM-Versteigerung, zweimal dieses Jahr. HIER und HIER

Die Spendendosen füllten sich zwar während des ganzen Kurs, aber am letzten Tag ließen wir die JAM-Schale zur amerikanischen Versteigerung rumgehen. Monika Schwarz, Künstlerin aus Oberkirch spendete wieder ein Bild, und diesmal war der glückliche Gewinner J.



Richtig glücklich haben sich meine Teilnehmer gespendet. 

920 € konnte ich auf das JAM-Spendenkonto einzahlen.

Damit werden nächstes Jahr 19 Kinder in Cakuti, Angola ernährt.

Ungefähr hier:





hm

Sonntag, 20. Dezember 2015

I proudly present

Im Hause Malisic wird heute gefeiert. Und das hat vorrangig nicht mit dem 25. Geburtstag des Großen zu tun, wobei das natürlich auch ein Grund zum Feiern ist.


16.21 Uhr war es, als der Junge das Licht der Welt erblickete.


Auch, dass ich heute vor 25 Jahren Mutter geworden bin war heute eher nebensächlich. Obwohl auch das jedes Jahr für mich ein Grund zum Feiern, Innehalten, dankbar Sein und Erinnern ist.


16.21 Uhr war es, als ich eine Mama wurde.


Heute stand viel mehr ein Ereignis im Fokus, dass der Große schon seit einer Weile plant.


Irgendwann kurz nach Mitternacht war es, als er sie fragte.

Irgendwann kurz nach Mitternacht war es, als sie „ja“ sagte.


Irgendwann kurz nach Mitternacht war es, als ich offiziell eine „zukünftige Schwiegertochter“ bekam.


Irgendwann kurz nach Mitternacht war es, als ich offiziell eine „zukünftige Schwiegermama“ wurde.






 

hm

Mittwoch, 16. Dezember 2015

Süßer der Tee nie schmeckt

D. brachte mir vor einer Weile schon mal zwei Beutel zum Probieren mit. Gestern bekam ich von J. eine ganze Packung geschenkt. In einer Tüte, mit einer sehr netten Weihnachtskarte und der wohl leichtesten Praline der Welt.




Und hier kommt er der, der ultimative Tipp gegen Süßheißhunger:





Es gibt keinen Tee, der ungesüßt süßer schmeckt.



 


Und während die Geschmacksrichtungen auf dem Etikett von Teeverpackungen nicht immer das halten was sie versprechen, ist der Geschmack dieses Tees identisch mit dem Gebäck. Hast zwar nix zum Kauen, dafür aber den vollen Geschmack von Apple-Pie auf deiner Zunge.

Zwei Beutel auf einen Liter reichen völlig aus.

hm

Mit oder ohne Navi

Den Verlag in Holzgerlingen finde ich mittlerweile ohne Navi. Und die zwei Ministaus am Montag waren kaum der Rede wert. Einen Termin um 10.00 Uhr hatten Beate und ich mit Vertriebsleitung, Marketingleitung und Lektoratsleitung. Und immerzu zaubert mir der große Bildschirm in der Eingangshalle ein Grinsen ins Gesicht.



Ich mag diese Art von Wertschätzung.

Beate hat alles wundervoll zusammengefasst: HIER

Mit neuer Motivation, noch ein bisschen mehr Ideen, und drei Kartons voller Lebe-leichter-Bücher, die ich gerne vom Verlag direkt mitnehme, gings kurz nach 14.00 Uhr wieder auf die Autobahn, direkt zum Geburtstag einer Freundin, und von dort, mit einem kurzen Zwischenstopp zu Hause, mit meinem Mann zum Tanzen.

Gestern stand der ganze Tag unter dem Motto: „Vorbereitung für meinen Lebe-leichter-Abschluss“
Da kannst du sicher verstehen, dass ich manchmal einfach nicht zum Blogschreiben komme, auch wenn ich gerne wollte.

Obwohl sich die Ferien und damit auch meine Lebe-leichter-Pause ankündigen, ist immer noch viel zu tun. Nach dem Kurs ist vor dem Kurs, und so verschicke ich gerade Newsletter, verteile Flyer, schalte Anzeigen und bereite mental meine neuen Kurse im Januar vor.

Die Anmeldungen trudeln langsam ein, die Kurse füllen sich, spätestens ab 2016 will jeder leichter leben. Falls du kein Navi hast: HIER ist eine Wegbeschreibung.

Gestern beim ersten Lebe-leichter-Abschluss gab’s die Feedbackrunde.

Es gab eine Spitzenreiterin mit 11 kg Abnahme, und andere, die in diesem Kurs gar nichts abgenommen haben aber dankbar sind, dass sie nichts zugenommen haben.

Und auch wenn es erst im Januar wieder losgeht mit den Kursen, hier ein Exklusivsatz aus unserem aktuellen Newsletter:

Alles was du vor Weihnachten nicht zunimmst musst du hinterher nicht wieder abnehmen.

hm

Samstag, 12. Dezember 2015

Coole Version

Inspiration zum 3. Advent





hm

Freitag, 11. Dezember 2015

9.40



Gestern Abend nach dem Trampolinspringen haben wir uns in gemütlicher Frauenrunde über das sonntägliche frühe Aufstehen unterhalten. Während es für mich das selbstverständlichste von der Welt ist, den Wecker sonntags auf 8.00 spätestens 8.30 Uhr zu stellen, ist das für A. eine große Herausforderung. „Ich muss jeden Morgen so früh aufstehen, da will ich sonntags einfach mal lange im Schlafanzug rumrennen.“

Ich stehe montags bis freitags um 6.00 Uhr auf, bringe die Süßmaus und zurzeit S. um 6.40 mit dem Auto an die 3 Kilometer entfernte Bushaltestelle. 

Samstags klingelt kein Wecker, da darf es ruhig auch mal später werden. Es sei denn, ich spreche irgendwo auf einem Frauenfrühstück, da muss ich manchmal auch schon um 7.00 Uhr los.

Und wenn am Sonntag um 8.00 Uhr der Wecker klingelt, dann bin ich eigentlich schon wach, dann freue ich mich auf den Gottesdienst. Würde ich zu Hause bleiben, es würde mir etwas fehlen.

Aber heute hab ich mich doch tatsächlich nach dem Wegbringen der Mädchen nochmal hingelegt, und wache um 9.40 Uhr erst wieder auf. Das kommt höchst selten bis gar nicht vor.

9.40 Uhr an einem Freitag, außerhalb der Ferien.

Kurz beschleicht mich das schlechte Gewissen, und dann zucke ich doch einfach mal mit der Schulter und denke: „Was soll’s.“

Sonntags würde mir das nie passieren.

hm

Donnerstag, 10. Dezember 2015

Jesus loves you


Ganz schön mutig fand ich die Süßmaus mit ihren drei Freundinnen und zwei Jungs. Nach der Jugendkonferenz haben sie sich vorgenommen noch viel öfter anderen von Gott zu erzählen. Und so trafen sie sich am letzten Freitag nach der Schule, liefen durch Offenburg und sprachen die Menschen an.

Mit einigen kamen sie ins Gespräch, andere wiesen sie zurück. „Was habt ihr denen denn gesagt?“, will ich wissen.

Die Süßmaus strahlt übers ganze Gesicht: Entschuldigen sie bitte, hat ihnen heute schon jemand gesagt, dass Jesus sie liebt?

Ich: Und dann?

Sie: Manche sind einfach weggegangen, andere haben gesagt: „Nein.“ Und dann haben wir gesagt: „Na dann sind wir heute die ersten. Jesus liebt sie, behalten sie das im Herzen.“

E. erzählte mir, dass sie eine Bettlerin angesprochen haben, und dass die unter Tränen ihre ganze Geschichte erzählt hat, das sei so bewegend gewesen, und dann haben die Mädchen für die Frau gebetet. Und auch noch für eine andere Frau im Rollstuhl.

Ich bin schon sehr beeindruckt von so einer Portion Mut.

Schmunzeln mussten wir dann aber alle bei Rons Geschichte.

„Ja also, ich war in Offenburg in der Stadt auf dem Weihnachtsmarkt und hab da eine Bettlerin gesehen. Da dachte ich, die sprech ich mal an. Hab mich zu ihr gesetzt und hab ihr etwas zu essen angeboten. Das wollte sie nicht, sie hatte keinen Hunger. Trinken wollte sie auch nichts. Also hab ich mit ihr erzählt. Eine Stunde lang. Es war arschkalt, und mein Handy ist sogar noch kaputt gegangen. Aber das Gespräch war gut, und ich hab mich gefreut, dass ich was tun konnte. Hab ihr dann gesagt, dass ich Freitag nochmal in der Stadt bin, und ihr dann gerne etwas zu essen kaufe, vielleicht hat sie dann ja Hunger. Daraufhin wollte sie meine Handynummer, damit sie mir schreiben kann, wo sie sitzt. Ich hab sie ihr gegeben. Und dann bekam ich einen Tag später einen Anruf von ihr. Und sie erzählte mir, dass sie nicht ganz ehrlich gewesen sei, dass sie eine Reporterin ist und verdeckt ermittelt, wie die Leute sich Bettlern um die Weihnachtszeit gegenüber verhalten."

Ich hab mich weggeschmissen.

Heute steht der Bericht in der Zeitung. HIER

Was bewegt Jugendliche fremde Menschen anzusprechen, ihnen Essen, Trinken anzubieten und ihnen von Jesus zu erzählen? Sie bekommen kein Geld dafür, oder irgendwelche Vergünstigungen. Sie bewegen sich auf dünnem Eis und riskieren abgewiesen und belächelt zu werden. Den meisten Angesprochenen steht die unausgesprochene Frage im Gesicht: „Seid ihr von den Zeugen Jehovas?“

Sind sie nicht. Es sind Christen, nicht nur auf dem Papier sondern im Herzen.



Das, worauf wir uns gerade vorbereiten, was im 21. Jahrhundert zum reinsten Konsum mutiert ist und höchstens noch als „Familienfest“ durchgeht, hat doch eigentlich eine völlig andere Bedeutung.

Mal überlegt, was wir wirklich feiern?

Da fragt die Süßmaus völlig fremde Menschen: „Hat ihnen schon jemand gesagt, dass Jesus sie liebt?“

Hat dir heute schon jemand gesagt, dass Jesus DICH liebt.

In der Adventszeit dürfen wir da offener drüber sprechen, aber eigentlich will ich das 365 Tage im Jahr.

Und wenn mich eine Sache wirklich bewegt, wenn mich etwas zu Tränen rührt, wenn mir etwas so richtig ans Herz geht, dann ist es der Moment, in dem DU das begreifst.

hm