Samstag, 31. Dezember 2016

Ich erhebe mein Glas

Es gibt für alles immer ein erstes Mal. Heute feiern mein Mann und ich das erste Mal seit 26 Jahren ohne unsere Kinder den Jahreswechsel. Aber während ich normalerweise immer so weicheimäßig hyperemotional auf solche Einschnitte reagiere, bin ich absolut gechillt und völlig cool.

Zusammen mit 25 Jugendlichen und jungen Erwachsenen feiern unsere Kinder in der Gemeinde, während wir bei Freuden eingeladen sind und es etwas ruhiger angehen lassen.

Ruhe ist gerade etwas, was ich gut vertrage. Ob das etwas damit zu tun hat, dass ich jetzt 50 bin?

Wird wohl so sein.

Und so ruhig dieses Jahr zu Ende geht, so ruhig beginnt es morgen auch und bleibt so ruhig, genau eine Woche lang.

Dann geht der Alltag wieder los.

Und jetzt sag ich dir was: Ich liebe meinen Alltag und alles was dazu gehört. Ich bin völlig und total verliebt in dieses Leben. Ich bin so dankbar für alle Segnungen, die wir erleben und total bewegt von den Möglichkeiten, die vor meinen Füßen liegen.

Ich bin mit dem allerbesten und coolsten Mann verheiratet, habe die wundervollsten Kinder, eine hammermäßige unglaublich spirituelle Gemeinde, allerliebste Freundinnen und Freunde, ich wohne in einem wunderschönen Haus, fahre das krasseste obercoolste Auto (das ich im Sommer von dem coolsten Mann dieses Jahr zu meinem 50. Geburtstag geschenkt bekommen habe),




ich liebe meine Arbeit und bin nur dankbar, dass ich genau das machen darf, was ich gut kann und was ich liebe, ich bin momentan ziemlich gesund, und freue mich so mega auf dieses neue Jahr 2017, dass ich ein bisschen schreien könnte vor Glück und vor Vorfreude.

Und so erhebe ich heute Nacht um 24.00 Uhr mein Glas und heiße dich willkommen du Neues Jahr voller Möglichkeiten. Wir werden 365 wundervolle Tage miteinander verbringen, ich werde dich jeden Tag genießen und mir die größte Mühe geben, dass jeder einzelne Tag unvergleichlich wird.

Und wenn ich mein Glas erhebe, dann denke ich auch für einen Moment an dich. Ja an dich, denn das ist mein Wunsch: Dass du auch so ein super, geniales, hammermäßiges Jahr 2017 erlebst.

Kannst du haben:


Eines Tages kam ein Professor in die Klasse und schlug einen Überraschungstest vor. Er verteilte sogleich das Aufgabenblatt, das wie üblich mit dem Text nach unten zeigte. Dann forderte er seine Studenten auf die Seite umzudrehen und zu beginnen. Zur Überraschung aller gab es keine Fragen – nur einen schwarzen Punkt in der Mitte der Seite. Nun erklärte der Professor folgendes:

„Ich möchte Sie bitten, das aufzuschreiben, was Sie dort sehen.“
Die Schüler waren verwirrt, aber begannen mit ihrer Arbeit.

Am Ende der Stunde sammelte der Professor alle Antworten ein und begann sie laut vorzulesen. Alle Schüler ohne Ausnahme hatten den schwarzen Punkt beschrieben – seine Position in der Mitte des Blattes, seine Lage im Raum, sein Größenverhältnis zum Papier etc.

Nun lächelte der Professor und sagte:
„Ich wollte Ihnen eine Aufgabe zum Nachdenken geben. Niemand hat etwas über den weißen Teil des Papiers geschrieben. Jeder konzentrierte sich auf den schwarzen Punkt – und das gleiche geschieht in unserem Leben. Wir haben ein weißes Papier erhalten, um es zu nutzen und zu genießen, aber wir konzentrieren uns immer auf die dunklen Flecken.

Unser Leben ist ein Geschenk, das wir mit Liebe und Sorgfalt hüten sollten und es gibt eigentlich immer einen Grund zum Feiern – die Natur erneuert sich jeden Tag, unsere Freunde, unsere Familie, die Arbeit, die uns eine Existenz bietet, die Wunder, die wir jeden Tag sehen …….

Doch wir sind oft nur auf die dunklen Flecken konzentriert – die gesundheitlichen Probleme, der Mangel an Geld, die komplizierte Beziehung mit einem Familienmitglied, die Enttäuschung mit einem Freund usw.

Die dunklen Flecken sind sehr klein im Vergleich zu allem, was wir in unserem Leben haben, aber sie sind diejenigen, die unseren Geist beschäftigen und trüben.

Nimm die schwarzen Punkte wahr, doch richte deine Aufmerksamkeit mehr auf das gesamte weiße Papier und damit auf die Möglichkeiten und glücklichen Momente deinem Leben.

Verfasser unbekannt
 
 


Gesegnetes Neues Jahr

hm

Freitag, 30. Dezember 2016

Gewinn an Heiligabend

Von der Episode an Heiligabend hatte ich noch gar nicht berichtet. Ich brauchte nur noch zwei winzige Kleinigkeiten, Feldsalat vom Markt und Popcornmais vom Supermarkt. Und dann wollte ich noch für eine halbe Stunde an die Geräte ins Fitnessstudio. Wollte schlauer als alle anderen sein und auf gar keinen Fall mit dem Auto in die Stadt fahren. Die Parkplatzsuche der letzten Tage hatte mir gereicht. Also plante ich mit dem Fahrrad zu fahren. Blöderweise regnete es in Strömen. Ich also in kompletter Montur samt Ski- Jacke, Regenhose und Regenschutz auf dem Helm….., ja,…..aber Hauptsache nicht mit dem Auto……

Und dann staunte ich nicht schlecht, als die Straßen menschenleer waren, alle Parkplätze frei, auf dem Markt und auch im Geschäft tote Hose. Auch als ich triefnass im Fitnessstudio ankam, wieder gähnende Leere. Ok, ein paar wenige Motivierte traf ich dort, aber ich hatte den riesigen Ansturm erwartet.
Ich also brav mein Sportprogramm durchgezogen und war dann doch ein bisschen stolz, als ich mit dem Fahrrad wieder auf dem Heimweg war.

Fazit: Ich besitze die dichteste Regenhose der Welt.

Und jetzt kommt der Knaller. Während der Adventszeit gab es bei mir im Fitnessstudio eine Verlosung. Bei jedem Training durfte man einen Loszettel mit seinem Namen in die Losbox schmeißen. Am Ende des Tages wurde dann ein Gewinner gezogen.

Ich gewinne üblicherweise nichts, was wohl daran liegt, dass ich üblicherweise nicht an irgendwelchen Gewinnspielen teilnehme. Aber natürlich habe ich auch bei jedem Fitnessstudiobesuch brav einen Zettel ausgefüllt.

Und staunte gestern nicht schlecht, als mein Name in roten Buchstaben auf der Gewinntafel stand.




20, --€ Servicegutschein vom Fahrradhändler meiner Wahl. Wie cool ist das denn? Musste ich mich doch zum Jahresende noch ein bisschen freuen.


hm

Dienstag, 27. Dezember 2016

Mein Vorsatz für 2017

Es gibt zwei Zeiten im Jahr, in denen ich mein Leben reflektiere. Sommerurlaub und zwischen dem 2. Weihnachtstag und Neujahr. In dieser Zeit habe ich quasi Urlaub und SEHR viel Zeit zum Denken und Planen. Neben dem üblichen: „Nach dem Urlaub/Im neuen Jahr müsste ich mal wieder zwei Kilo abnehmen.“, frage ich noch eher: „Herz, wie geht es dir?“. Damit meine ich mein Lebenstempo, meine Balance, meine Vision, meine Motivation und meine Beziehungen.

Ich denke viel, bete, schreibe und überlege, ob und wenn ja, was ich gerne verändern möchte.

Bedeutet auch, dass ich alle halbe Jahre Bilanz ziehe und Entscheidungen treffe.

Auf meiner heutigen Liste steht in großen Buchstaben das Wort

"Simplify - Vereinfachung"

Nach dem Vortrag bei unserem Ziemlich beste Freundinnen Abend im November bin ich schon ein bisschen heiß auf dieses Thema geworden, die viele Arbeit hielt mich aber davon ab, mich noch näher damit zu beschäftigen weil mir die Zeit zum Entrümpeln fehlte. Wobei genau das eigentlich mein Dauerthema ist.

„Lass los was dich beschwert……“

Das sind natürlich einmal Kilos die uns beschweren, aber viel mehr noch sind es die Sorgen, die vielen Dinge, die in unseren Schränken sind, Beziehungen, die mir nicht guttun, Ängste, Zwänge, meine eigenen Ansprüche, Erwartungen von anderen an mich und von mir an andere und dann noch dieser super nervige Anspruch es jedem Recht machen zu wollen gekoppelt mit dem Wunsch, dass mich alle mögen.

Tja, da warte ich wohl lebenslänglich drauf.

Also hier mein Vorhaben für 2017 - Simplify.....

Hab mich vor ein paar Wochen schon mit zwei Büchern eingedeckt, die gut zum Thema passen und die ich dir doch gleich auch mal empfehlen kann, falls du noch auf der Suche nach einem Ziel für 2017 bist.

In „Anleitung zum Weglassen“ findest du 50 richtig gute Ideen für mehr Übersicht im Leben






In „Unterwegs mit leichtem Gepäck“ findest du ein paar schöne praktische Beispiele um Sorgen
loszuwerden.





Nur mal so, falls du mit Body Spirit Soul schon durch bist :-)




hm

Donnerstag, 22. Dezember 2016

Bellicon geht immer

Wurde letzte Woche nach meiner Lieblingssportart gefragt und musste nicht lange überlegen:
„Skiabfahrt“

Kann kaum glauben, dass ich das gesagt habe. Erst vor drei Jahren stand ich noch heulend auf der Piste und mir fehlte der Mut.

Wie sich doch die Komfortzone erweitern kann, wenn wir ein kleines bisschen Mut aufbringen und bereit sind neues zu lernen.
Nicht, dass ich heute ein Profi wäre, eine gewisses Maß an Respekt habe ich immer noch, beherrsche auch die Technik noch nicht so 100%, aber Skifahren macht mir einfach nur Spaß.

Ansonsten ist Sport für mich schon auch Mittel zum Zweck. Weil ich weiß, dass ich dadurch den Kopf frei bekomme, mein Gewicht halte, einem Muskelabbau vorbeuge, weil ich viel weniger anfällig für Krankheiten bin und sich meine Launenhaftigkeit in Grenzen hält.

Ausdauer trainiere ich beim Joggen und beim Bokwa, Muskeln baue ich an den Geräten in meinem Fitnessstudio auf. Und dann ist da ja auch noch mein bellicon.

Fast sechs Jahre benutze ich es schon, mal mehr mal weniger. Gerade eben wieder mehr. Für das Fitnessstudio brauche ich meistens mehr als eine Stunde Zeit. Die nehme ich mir ziemlich oft, manchmal habe ich aber nur 30 Minuten. Wenn es dann so eisig draußen ist, und auch noch neblig, dann ist das bellicon die super Lösung.



Und wenn du wenig Zeit hast auch. Könntest in jeder Fernsehpause eine Runde schwingen. Oder überhaupt vor dem Fernseher. Oder zur Musik eine halbe Stunde, nach Anleitung mit purlife, einfach so Freestyle, in Jeans, Sportklamotten oder im Schlafanzug.




Ich saß gerade eben noch bis 21.00 Uhr am Rechner und kam heute noch nicht zum Sport.
Für das Fitnessstudio ist es zu spät, zum Joggen zu dunkel…..

….aber das bellicon steht hier immer rum. Also hab ich gleich mal eben meine halbe Stunde für heute vollgemacht.



Falls du zu Weihnachten noch einen Wunsch frei hast, du darfst dich bei mir melden, ich berate dich gerne.

hm
 





Dienstag, 20. Dezember 2016

Enjoy the day

Fragt mich Beate gestern am Telefon, ob ich schon beim Sport war…..

…..so weit ist es also gekommen, dass BEATE MICH fragt. Wie sich doch die Welt verändern kann. Muss schon sagen, dass ich ziemlich beeindruckt bin von meiner Freundin, die sich jahrelang als Sportmuffel geoutet hat, und die nach 55 Jahren ihre späte Liebe zum Sport entdeckt hat.

Und ist schon irgendwie auch gut, wenn wir uns an das, was wir schreiben selber halten.

Unsere Kernsätze: 

Du bist kein Opfer deiner Umstände

Du kannst die Weichen für dein Leben selber stellen

Du hast immer die Wahl zu entscheiden, welche Richtung du deinem Leben gibst

Du bist wundervoll und umwerfend

Sag deinem Gott nicht wie groß der Berg ist, sondern sag dem Berg wie groß dein Gott ist

Achte gut auf dich

Beweg dich

Liebe Gott, deinen Nächsten wie dich selbst

Und so weiter und so fort.

Also: Auch wenn es gerade stressig ist, auch wenn ein Berg vor dir steht, auch wenn du heute schlechte Laune hast, die Waage nicht freundlich war oder du noch nicht alle Geschenke hast.
Verdirb dir damit nicht diesen Tag. Er ist wundervoll, einzigartig, wird niemals wiederkommen.



Enjoy the day.

hm

P.S.: Ja, ich bin gestern noch joggen gewesen, und gehe heute ins Fitnessstudio
 
 

Montag, 19. Dezember 2016

In frischem Design

Es hätte eigentlich gar keine Notwendigkeit gegeben, hätte ich diesen einen Button nicht gedrückt………..

Meine Website www.lebeleichter.com hatte ich erst vor drei Jahren von einem Profi neu entwickeln lassen, und war ziemlich zufrieden. Einzig und alleine die Tatsache, dass die Home-Seite für mich so gut wie nicht zu bearbeiten, weil sie einfach zu kompliziert aufgebaut war, machte es für mich ziemlich schwierig Neues zu integrieren. Immer den Webdesigner zu beanspruchen war auf Dauer auch nicht die optimale Lösung, aber mir blieb nichts anders übrig.

Bis zu dem Tag, an dem ich auf irgendeinen Button drückte und plötzlich meine gesamte Frontansicht weg war.

Da hatte ich den Salat. Nichts ging mehr. Mein Mann half mir, dass ich zumindest einen Text auf die Home- Oberfläche setzen konnte mit dem Hinweis, dass die Seite gerade in Bearbeitung ist und bald ein neues Design bekommt, aber das ist jetzt auch schon ein halbes Jahr her.

Irgendwann ist dieses „bald“ dann nicht mehr so glaubwürdig, und so nutzte ich die Gunst der Stunde, als mir mein Mann vor drei Wochen anbot, meine Seite neu zu erstellen.

Voila – hier ist sie, in frischem Design.




www.lebeleichter.com


hm

Sonntag, 18. Dezember 2016

Fehlanzeige bei Amazon und Co.

Eine Mail nach der anderen erreicht uns mit Rückmeldungen zu unserem neuen Buch.

DANKE – wir freuen uns riesig über jedes Feedback. Und ja, auch die Ankündigung, dass du beim Lesen des Buches eine Packung Taschentücher in der Nähe haben solltest wurde bestätigt. Zwar ist nicht jeder so ein emotionales Weichei wie ich, aber hin und wieder treffen die Worte dann doch dein Herz. Und so manches Herz wird dann einfach flüssig.

Aber seit gestern landen auch noch andere Mails in unserem Postfach.

Es gibt da den ein oder anderen Mann, der seiner Frau gerne unser Buch zu Weihnachten schenken möchte, die ein oder andere Frau, die es sich selber schenken will. Und die versucht haben, das Buch bei Amazon, Thalia, Weltbild oder Hugendubel zu bestellen. Fehlanzeige. Auch in den Buchläden gibt es unsere Neuerscheinung noch nicht.Wir haben beim Verlag nachgefragt. Offizieller Verkaufsstart ist erst im Januar.





Solltest du also noch einen Weihnachtswunsch erfüllen wollen, kannst du das Buch gerne bei uns bestellen. Und es liegt garantiert unter dem Gabentisch

Nur bis zum 23.12. würde ich nicht warten, denn für die Post garantieren wir natürlich nicht.

hm

Samstag, 17. Dezember 2016

Die Zeiten ändern sich

 „Ich hab deinen Blog gelesen, was macht dein Zahn?“, fragt mich A. heute fürsorglich per WhatsApp.
Alles super. Die Behandlung war etwas aufwendig, aber der weltbeste Zahnarzt hat das Ding gewuppt. Vorher klärte er mich noch über evtl. Folgen auf, die sich vor allen Dingen in weiteren Behandlungen und erheblichen Kosten niederschlagen würden. Und deshalb war ich am Dauerbeten, während ich mit offenem Mund die Prozedur über mich hab ergehen lassen.

Keine Kosten und keine weiteren Behandlungen, na das nenne ich dann mal spontane Gebetserhörung.
Mein Zahnarzt drückte es anders aus: „Super, dass sie rechtzeitig gekommen sind Frau Malisic, so konnten wir weitere Schäden vermeiden.“

Du erinnerst dich: Blödes Zeug, dass vor dir liegt, vor dem du dich drückst und so……
Warte nicht zu lange…….

Und wie auf Knopfdruck bekam ich nach diesem Termin doch gleich mal eine süße Entschädigung.
Unsere Kinder haben eine Europaparkjahreskarte. Einmal im Jahr um die Weihnachtszeit dürfen die Jahreskartenbesitzer eine Person ihrer Wahl zu einem kostenlosen Parkbesuch einladen.

Gestern war der letzte Termin, ich erinnerte die Süßmaus schon letzte Woche daran, eine Freundin zu fragen. Ich wollte sie fahren und wieder abholen. Und da sitzen wir Donnerstagnachmittag gemütlich beim Mittagessen und die Süßmaus sagt mir, dass sie am liebsten mit mir hingehen würde.
Ich weiß, dass ihr das eigentlich mit einer Freundin mehr Spaß macht und deswegen freue ich mich ein bisschen mehr als sonst.

Wenn sie klein sind, dann lechzen sie nach jeder sich bietenden Gelegenheit um die Aufmerksamkeit ihrer Eltern zu bekommen, die gemeinsame Zeit ist für Kinder das höchste Gut.

Mit den Jahren verschieben sich die Bedürfnisse und plötzlich sind sie groß, und dann freust du dich als Mutter oder Vater über jeden Moment, den sie mit dir Zeit verbringen möchten.




hm

Donnerstag, 15. Dezember 2016

Der schlimmste Termin im Jahr

Es gibt so eine Sache in meinem Leben, vor der drücke ich mich zu gerne. Es graut mich jedes Mal und ich hab meistens auch ein klitzekleines bisschen Panik.

Besuch beim Zahnarzt.

Letzte Woche war es mal wieder soweit, jährliche Kontrolluntersuchung, und mit einem meiner Zähne stimmt auch etwas nicht. Ich spüre das schon seit einer Weile aber hab den Termin schön vor mich hergeschoben. Nur um den Stempel im Krankenkassenheft zu bekommen, musste ich vor Ablauf des Jahres dann doch einen Termin machen.

Erklärte Dr. L. was los ist in meinem Mund. Er konnte nicht genau erkennen, was es ist, sprach eine Vermutung aus, kratze hier, wackelte da und nach einer halben Stunde stand fest: Die Krone muss runter.
Den Termin bekam ich fürs nächste Jahr. „Wenigstens hab ich dieses Jahr noch Ruhe.“, dachte ich, bis gestern.

Da rief die nette Sprechstundenhilfe an und bot mir gleich für heute einen Termin an, weil ein Patient abgesagt hat. Na, der hat auch Schiss.

Also gehe ich heute diesen schweren Gang, mich graut es jetzt schon.

Aber so ist das oft mit Dingen in unserem Leben, die uns nicht schmecken, vor denen wir uns ein bisschen fürchten, bei denen wir wissen, das wird weh tun. Angst ist da ganz normal.

Nur Schätzchen, ein fauler Zahn fängt früher oder später an zu stinken, und zu schmerzen. Dann lieber behandeln lassen. Und wenn es gar nicht mehr geht, dann kommt er raus.

Gibt es in deinem Leben auch gerade Dinge, die du gerne bereinigen würdest? Bei denen du dir einen Durchbruch wünschst? Wo du dir Veränderung herbeisehnst? Was auch immer dir ein bisschen Angst macht, da musst du durch.

Hinterher geht’s dir besser, vielleicht tut es noch ein paar Tage weh, wenn die Narkose nachlässt. Aber langfristig wird es einfacher und irgendwann schmerzfrei.

Ich geh dann mal.

hm

Mittwoch, 14. Dezember 2016

Etwas neben der Spur

Was ist da gestern passiert, als der Paketzusteller dann endlich die langersehnten Pakete geliefert hat? Ich war ziemlich aus dem Häuschen, emotional etwas neben der Spur, und mein Mann saß grinsend vor mir, nachdem er mir die Kartons in die Diele gestellt hatte. Sogar ein Messer zum Öffnen hatte er mir bereitgelegt.






Und dann, als ich unser Schätzchen dann in Originalgröße in den Händen hielt, lief mir eine Träne übers Gesicht. Da steckt ein guter Teil meines Lebens drin, und Beates auch.




Beim Blättern bin ich noch bewegt, und dann will die Süßmaus die Stelle hören, in der sie vorkommt. Und die kann ich gar nicht fertiglesen, weil ich dann schon wieder heulen muss. Obwohl ich die Geschichte schon 100-mal erzählt und selber geschrieben habe. Aber wir müssen auch lachen, weil manches auch einfach lustig ist.




Erstes Feedback von Maike, als Kommentar gestern auf meinem Blog:  

"Ich habe mein Exemplar auch heute bekommen.Und schon reingelesen und prompt geheult...hey, so geht das nicht...ich gehe also heute abend mit Buch UND Tempos ins Bett zum Lesen. ;-)
Ich kann mich nur wiederholen: schön, dass es Dich und Beate gibt!!! Liebe Grüße und Prost auf's neue Buch!"


Zweites Feedback von B., die gestern Abend zum Lebe-leichter-Abschluss kam.

„Ich hab schon eine Stunde gelesen, und wäre beinahe nicht gekommen, weil ich das Buch nicht aus den Händen legen konnte. Hammergut geschrieben.“

Im Auto, unterwegs zu meinem Lebe-leichter-Kurs habe ich gebetet: „Danke Gott, dass du uns den Mut geschenkt hast, so offen und ehrlich von uns selbst zu schreiben, möge es vielen Menschen helfen und viele Herzen verändern.“ Und für noch ein paar andere Sachen hab ich gebetet……

Abends als ich nach Hause kam, saßen W. und D. noch bei uns im Wohnzimmer, und da musste ich dann doch noch eine Flasche Sekt öffnen.

Eigentlich hätte ich mit Beate anstoßen müssen, aber das holen wir nach Beate, ok?

Und Beate, kannst du dich noch daran erinnern, als wir zwei beim Verlag saßen, und noch gar nicht so sicher waren, ob wir das Buch "so" schreiben wollen. Das war genau heute vor einem Jahr!

hm

Dienstag, 13. Dezember 2016

Heute schon

Steht A. heute in meinem Lebe-leichter-Kurs und hält mir einen Lieferschein entgegen. „Dein Buch ist heute gekommen, kann ich das bar bezahlen?“

„What???“

Mein Herz rast. Echt jetzt? Heute schon? Erscheinungstermin ist doch morgen erst. Und ich habe heute Lebe-leichter-Abschluss, bin nicht zu Hause und mein Mann wollte auch noch weg. Ich wähle schnell seine Nummer und weise ihn an, das Haus nicht zu verlassen, bis ich wieder da bin.

„Unser Buch kommt heute!!!“ Also unser Buch bedeutet in diesem Fall 200 Stück, denn so viele hab ich vorbestellt.

Als ich heute Mittag in unsere Einfahrt fahren will, sehe ich schon den DHL-Wagen, frage durch das Fenster vom Auto aus die nette Zustellerin, ob sie ganz viele, ganz schwere Pakete für mich hat.
„Also, ja da ist ganz viel und ganz schwer etwas für sie dabei. Aber das hab ich in mein Auto nicht mehr reinbekommen, das hat der Kollege im Auto. Der kommt dann erst zu Ihnen, wenn er seine Tour fertig hat, irgendwann heute Nachmittag.“

Na super, da hätte mein Mann ja ruhig wegfahren können.

Also, ich bleib dann heute mal zu Hause und bewege mich nicht weit von unserer Haustüre weg.
Nicht, dass ich den Kollegen verpasse.

Sicherlich hast du es heute auch im Briefkasten.

Viel Spaß beim Lesen. Und vielleicht hast du Lust, eine Rezension bei amazon.de zu schreiben. Kannst du auch machen, wenn du es bei uns bestellt hast.





Würden wir uns SEHR drüber freuen.

hm

Montag, 12. Dezember 2016

Voll im Trend

Die Wochen rasen so dahin, kann kaum glauben, dass das Jahr 2016 fast vorbei ist. Höre ich nach links und rechts, geht es vielen ähnlich.

„Wo ist die Zeit geblieben?“, fragen wir uns immer wieder, verlieren uns in der Vergangenheit und versuchen die Herausforderungen der Gegenwart so schnell wie möglich hinter uns zu bringen.

„Ich bin froh, wenn der ganze Weihnachtsstress wieder vorbei ist.“, hörte ich gestern.

Mhm, denke ich? Echt jetzt?

Ich wehre mich einfach dagegen, die Dinge nur hinter mich zu bringen. Natürlich gibt es immer wieder anstehende Herausforderungen, bei denen sind wir froh, wenn wir die geschafft haben. Die Süßmaus z. B. wird am 20. Dezember ein Tänzchen machen, wenn sie ihre letzte Arbeit geschrieben hat.

Wenn die Steuererklärung erst einmal gemacht ist, wenn der Besuch der Schwiegereltern wieder weg ist, wenn alle Geschenke erst einmal gekauft sind, wenn endlich die Bügelwäsche erledigt ist, der Schrank aufgeräumt, das unliebsame Gespräch hinter mir liegt, die Prüfung bestanden und die angefutterten Kilos wieder weg sind…….

Ich weigere mich, immer nur zu hoffen, dass irgendetwas endlich vorbei ist. Denn immer dann, wenn etwas vorbei ist, steht die nächste Herausforderung vor der Tür.

Also nehmen wir das Leben doch mal so wie es kommt, versuchen nicht nur zu überleben, sondern zu erleben.

Mit unserer Gemeindeleitung waren wir am Samstag den ganzen Tag auf einem Seminar in Schwäbisch Hall. Michael Winkler hat über das Thema: „Leiten in der Zukunft – Zeitgeist, Trends und Perspektiven“ gesprochen.

Ein Grundgedanke ist bei mir hängen geblieben:

„Wenn wir die Zukunft nicht gestalten, können wir nur noch auf sie reagieren.“

Das krasse ist, dass das genau die Grundaussage unseres neuen Buches ist:

Deine Zukunft hängt maßgeblich davon ab, wie du auf Umstände in deinem Leben reagierst. Dein Herz, mit dem du diese Entscheidungen triffst, ist also ein Schlüssel in deiner Hand für ein erfolgreiches und glückliches Leben.

Liegen wir also voll im Trend.

hm

Freitag, 9. Dezember 2016

Was du wirklich willst

Bekomme die ein oder andere Mail von einer Freundin oder auch von ehemaligen Teilnehmern, die verzweifelt vor ihrem Kleiderschrank stehen und denen nix mehr passt. Oder zumindest ist die Auswahl an Hosen sehr eingeschränkt. Weil der Knopf kaum zugeht, weil sitzen unmöglich ist, weil der Bauch aus der Hose quillt, weil alles ätzend aussieht und alles mit weiten Pullovern kaschiert werden muss.
Ist doch immer wieder dasselbe. Extrem nervig, wenn man wieder in diesem Kreislauf drinsteckt und das Gefühl hat, da nicht mehr rauszukommen. Weil das Essen einfach zu lecker ist, die Herausforderung zu groß, der Schweinehund zu stark und der Wille zu schwach.

Und dann?

Dann fühlst du dich einfach irgendwie mies, denkst dir, dass das eigentlich nicht nötig gewesen wäre, ärgerst dich über deine eigene Disziplinlosigkeit und würdest der Disziplin am Liebsten einen Tritt in den Allerwertesten geben. Weil du dich eigentlich ganz gerne auch mal gehen lassen möchtest. Weil hemmungsloses Kekse naschen ja irgendwie auch so richtig entspannend sein kann. Einfach mal nicht an Kalorien, Teller, Obst oder Gemüse denken. Einfach mal drauf los essen, sich nichts verbieten und keinen Gedanken an die Waage verschwenden müssen.

„Jaaaaa!“, denkst du gerade. „Das will ich.“

Aber Schätzchen, auch wenn du der Digitalanzeige der Waage nicht ins Auge schauen möchtest, deine Hosen sprechen die Wahrheit. Natürlich kannst du Stretch anziehen, oder ne Jogginghose.
Aber wie sagt Karl Lagerfeld: „Wer in Jogginghosen rumläuft hat die Kontrolle über sein Leben verloren.“
Und weswegen? Nicht einmal nur wegen der Optik, sondern wegen dem Gummizug. Der bekommt nämlich nicht mit, wenn das Bäuchlein immer dicker wird, der dehnt sich schön aus, und wiegt dich in Sicherheit. Aber meine Liebe, früher oder später gibt es da diese eine Hose, die nicht mehr passt. Und nein, sie ist nicht eingelaufen, du passt einfach nicht mehr rein. Auch wenn du da jetzt noch nicht dran denkst, aber der Sommer kommt gewiss, und da ist’s vorbei mit Kaschieren, da kommt die nackte Wahrheit zum Vorschein, im Bikini, Badeanzug oder einfach nur im T-Shirt.

Und Schätzchen, das willst du doch selber nicht. Du weißt doch eigentlich wie es sich anfühlt schlank zu sein. Du kennst das gute Gefühl, das du hast, wenn du nach einem Teller aufhörst und dir nur einen dosierten Nachtisch gönnst. Du weißt wie sich die klare Struktur von Lebe leichter auf dein ganzes Leben auswirkt, wie du sogar deinen Haushalt besser im Griff hast und Zeit für das Wesentliche.

Das ist es, was du wirklich willst. Ok, vielleicht nicht gerade jetzt in diesem Moment. Vielleicht willst du jetzt die Schokolade. Aber ganz tief in deinem Inneren, da ist diese Sehnsucht nach Freiheit.

Und die schenken wir dir. Entscheiden musst du dich aber selber.

Ich helfe dir wieder dabei, ab Januar:





hm

Donnerstag, 8. Dezember 2016

Theorie und Praxis

Muss mich heute mal wieder outen und dir verraten, dass es mir momentan echt schwerfällt, auf Süßes zu verzichten. Ich kenn mich ja schon und habe mir in anderen Jahren von Ende Oktober an ein Süßigkeitenverzicht auferlegt. Meistens mit der Folge, dass ich in den beiden Monaten mein Gewicht super halten konnte.

Dieses Jahr hab ich irgendwie den Anfang verpasst, vielleicht, weil sich meine Lust Ende Oktober noch in Grenzen hielt. Aber gerade jetzt, so kurz vor Weihnachten, da kommt sie durch…..

…..plagt mich fast täglich, meistens widerstehe ich, manchmal nicht. Geschenkte Ferrero Küsschen und Lindt Pralinen machen die Sache nicht einfacher.




Heute erwische ich mich um 11.00 Uhr bei dem Gedanken: „Ach, nur eine Handvoll Ferrero Küsschen als Maxi, das könnte ich mir doch gönnen.“ Und schon war ich im Zwiegespräch mit mir selbst.

„Aber du hattest gestern erst davon, muss ja heute nicht schon wieder sein.“

„Aber wenn die Packung leer ist, dann verführt sie mich auch nicht mehr.“

„Aber wenn du das bei allen geschenkten Pralinen machst, dann wiegst du Ende des Jahres 3 kg mehr.“

„Aber ich hab jetzt echt Lust drauf.“

„Hast du morgen auch wieder, und übermorgen…“

"Nur heute noch."

"Du weißt doch genau wo das hinführt."

„Aber es fühlt sich auch ein bisschen an wie Hunger.“

„Kann nicht sein, du hattest um 8.00 Uhr ein Müsli. Vielleicht hast du Durst.“

„Ok, ich mach mir mal einen Tee.“

Und während der Wasserkocher kochte holte ich mir meine Strategie hervor, wenn nichts anderes mehr geht. Ich hab gebetet, dass Gott mir jetzt mal bitte hilft, dass diese Süßigkeitenlust verschwindet und mir ne Idee schenkt, was ich JETZT in diesem Moment dagegen tun könnte. Ich weiß das doch in der Theorie genauso gut wie du. Aber Praxis und Theorie werden völlig unterschiedlich geschrieben.

Und dann kam die Antwort.

Ich also runter in den Keller, Wäsche sortiert und gebügelt.



Und mir nebenbei mal ein bisschen Soulfutter reingezogen.

Die Wäsche ist fertig, der Heißhunger weg und die Seele gesättigt.

Falls du auch gerade Lust auf Schokolade hast: Wäsche bügeln und Predigt anhören. Die von Beate war es bei mir heute:



https://www.dropbox.com/s/b9prl6376byitmy/2016-12-4%20-%20Beziehungs-Waise-Beate%20Nordstrand.mp3?dl=0

hm

Dienstag, 6. Dezember 2016

Meine Zwerge

Beim Sortieren des Nachlasses meiner Schwiegermutter ist mein Mann heute auf ein Fotoalbum gestoßen. Wir wunderten uns über diesen Fund, denn wir können uns nicht daran erinnern, dass wir ihr so viele Fotos von unseren Kindern gegeben haben.

Aber so schön sortiert waren wir natürlich hin und weg und schwelgten in Erinnerungen. Ganz besonders wegen der Fotos von Julian.

Bei einem Foto kam eine Erinnerung mit voller Wucht zurück:




Von links: Steven, Manuel, Jonathan, Julian

Knapp 20 Jahre später sind drei meiner Jungs erwachsen, und die Süßmaus, die damals noch nicht geboren war mittlerweile auch schon 15.

Meine Erinnerung:

- Kekse backen an Weihnachten
- Basteln am Nachmittag
- Bei jedem Wetter mindestens einmal täglich an die frische Luft
- Stunden auf dem Spielplatz verbracht
- Streitereien
- Vorlesestunden mit Einkuscheln
- Der Kampf um den Platz neben mir
- Mit zwei Kindern im Anhänger und einem auf dem Fahrrad unterwegs
- Gemecker am Esszimmertisch
- Spielenachmittage, die regelmäßig mit Wutanfällen endeten
- Fehlende Puzzleteile in fast jedem Puzzle
- 200 versäumte Gottesdienste, weil ich auf die Kinder aufpassen musste, während mein Mann gepredigt hat
- Haushaltschaos
- Wäscheberge
- Diese Ruhe im Haus, wenn ab 20.00 Uhr alle Kinder schliefen
- Meine Wutausbrüche, wenn ich überfordert war
- Meine Tränen und Entschuldigungen, wenn wieder Frieden war
- Mein schlechtes Gewissen, dass nie genug Zeit für die Kinder da war
   ……….
Ich schwelge ein bisschen und hab mich schon vor langer Zeit entschieden, alle blöden Erinnerungen abzugeben. Sonst nagen sie an mir und rauben mir die Freude. Meine Kinder sind groß, mit erziehen sind wir fertig. Wir haben das Beste gegeben, manchmal auch nicht. Aber für all das, was wir versäumt haben ist die Gnade da, und die Vergebung. Und das macht das Herz so frei. 

Einen Teil dieser Geschichte wirst du in unserem neuen Buch lesen. Auch diese Sache mit Julian, und wie wir damit umgegangen sind. Beate meinte gestern erst: "Oh man, dann kann die ganze Welt unsere Geschichten lesen."

Ja, so isses, noch persönlicher geht fast nicht mehr.

hm

Montag, 5. Dezember 2016

Auftankmonat

2016 war ein extrem arbeitsreiches Jahr für mich, gespickt mit zusätzlichen Highlights wie die Konfirmation der Süßmaus, mein 50. Geburtstag und der Abgabetermin für unser Buch. Zusätzlich haben sich im Frühjahr und im Herbst die Auswärtstermine gestapelt. In meinem Tagebuch Ende 2015 steht, dass ich ein bisschen Respekt vor diesem Jahr habe. Und hin und wieder hat es mich etwas an meine Grenzen gebracht.

Der Dezember klingt das Jahr langsam aus, da wo überall noch Geschäftigkeit herrscht, kehrt bei mir eher die Ruhe ein. Dezember und August sind Auftankmonate. Da schalte ich einen Gang runter, lasse alles etwas langsamer angehen, chille in der Sonne am Meer oder sitze mit dampfender Tasse Kaffee auf dem Sofa mit einem Lieblingsbuch. Na klar arbeite ich nebenbei noch ein bisschen, aber mehr von zu Hause aus, und nicht mehr ganz so viel wie die letzten Monate.

Dezember haben mein Mann und ich mit einem Tag im Europapark eingeleitet, im Dezember fahre ich zusammen mit der Gemeindeleitung auf ein Seminar, bei dem ich mal nicht vorne stehe, sondern selber Input bekomme. Im Dezember feiere ich mit meinen Teilnehmern bei einem Buffet den Lebe-leichter-Abschluss, mit meiner Gemeinde eine Weihnachtsfeier, mit meiner Familie Weihnachten, und ansonsten freue ich mich, wenn nächste Woche unser neues Buch erscheint.

Ich hab dieses Jahr viel gesät, jetzt ernte ich dann mal ein bisschen.



hm

Freitag, 2. Dezember 2016

Knuspermüsli

Bekam diese Woche von einer Blogleserin eine Anfrage zu meinem Knuspermüsli.

HIER hatte ich das mal erwähnt, aber da meine Website gerade einen neuen Anstrich bekommt, ist der Link momentan nicht verfügbar.

Also hab ich ihr das Rezept gleich mal geschickt, aber auch mit dem Hinweis, dass ich es auch oft abwandele.

Und weil beides sehr lecker ist, bekommst du heute beide Rezepte:

Heikes Knuspermüsli 1

500 g kernige Haferflocken
130 g gehackte Haselnüsse oder Mandeln
60 g Sesam
60 g Leinsamen
50 g Sonnenblumenkerne
120 g brauner Zucker oder Honig
1 1/2 Tassen Wasser
100 ml Öl

Honig, Öl und Wasser vermischen, mit den restlichen Zutaten vermengen, auf ein Backblech geben, bei 160 ° C Umluft ca. 40 Min. rösten, dabei mehrmals umrühren. Das Müsli muss trocken sein, dann ist es fertig.

Heikes Knuspermüsli 2
500 g kernige Haferflocken
250 g gestiftete Mandeln
150 ml Ahornsirup
1 Tüte Bourbon Vanillezucker
1 Prise Salz
50 g Kokosöl

Kokosöl schmelzen, alle Zutaten gut vermischen, auf ein Backblech geben, bei 160 ° C Umluft ca. 40 Min. rösten, dabei mehrmals umrühren. Das Müsli muss trocken sein, dann ist es fertig.





Als Basismüsli ist das zu gehaltvoll aber ich gebe mir 2 TL auf mein Basismüsli, 2 TL in den Jogurt, auf den Obstsalat oder auf einen Bratapfel.



hm


Gospel Flashmop



hm

Dienstag, 29. November 2016

Nach 30 Jahren

Ich hatte keine Ahnung, als A. mir am Sonntag vor dem Gottesdienst eine braune Papiertüte in die Hand drückte, die oben zugetackert war. „Für dich, mach es aber erst zu Hause auf.“

Auch nachdem ich zu Hause die Tüte aufgerissen hatte stand ich noch auf dem Schlauch. Mehrere verpackte Geschenke kamen mir entgegen und ich wusste so gar nicht, was das zu bedeuten hatte. Erst als ich auf jedem einzelnen eine kleine Zahl entdeckte, schwante mir, dass das ein selbstgemachter Adventskalender ist.




Für mich.

Wie krass ist das denn? Ich hatte seit 30 Jahren keinen mehr. Mein Mann wehrte sich zwar immens gegen diese Aussage, aber ich kann mich nicht erinnern. Ich bin echt sowas von bewegt, dass jemand an mich denkt, und sich so viel Mühe für mich gemacht hat. Musste A. gleich mal ein riesiges Dankeschön schicken.

Na und dann stand da doch heute S. im Lebe-leichter-Kurs vor mir, eine braune Papiertüte in der Hand. Da ahnte ich es sofort. Und tatsächlich, bekam ich heute Adventskalender Nr. 2 geschenkt.



30 Jahre nichts, und dann sowas?

Jetzt kann ich kaum den 1. Dezember erwarten, an dem ich meine beiden ersten Türchen öffne.



Yeah….

hm

Sonntag, 27. November 2016

Wie ein Wirbelsturm

ZWie ein Wirbelsturm fegten die Kinder und der Besuch heute durch unser Haus.



Ist schon krass, wenn wir alle zusammen am Tisch sitzen. Alle reden gleichzeitig und zwischendurch wird noch ein bisschen Klavier und Gitarre gespielt. Überraschungsgast war meine Nichte, die mit ihrer Freundin gestern in Stuttgart war, und der 150 km nicht zu weit war, um uns zu besuchen. Riesige Freude auf beiden Seiten.



Nachdem die Jungs, der Besuch und die Nichte mit Freundin wieder in alle Himmelsrichtungen unterwegs waren, das Haus um 19.00 Uhr wieder aufgeräumt war, wurde uns bewusst, dass es in Zukunft nicht leiser wird, wenn die Familie zusammenkommt.



Ich liebe diesen Trubel. Alleine mit meinem Mann am Tisch werden wir noch oft genug sitzen. Aber jetzt genieße ich noch ein bisschen die Abendruhe.

hm

Samstag, 26. November 2016

13 am Tisch

Während mit dem Auszug der Jungs das Haus sehr ruhig geworden ist, tobt bei uns am Wochenende doch immer noch der Bär.

Ausgezogen heißt nämlich nicht so richtig ausgezogen. Bedeutet bei Sohn Nr. 1, dass er jedes Wochenende nach Hause kommt, plus zukünftige Schwiegertochter. Bedeutet bei Sohn Nr. 2, dass er eigentlich für 8 ½ Monate auf der Jüngerschaftsschule in Bad Gandersheim ist, aber einmal im Monat die lange Fahrt auf sich nimmt, weil die Freundin hier wartet. Nur Sohn Nr. 3, der direkt über uns wohnt, den sehen wir am seltensten.

Und da dieses Wochenende alle zu Hause sind, gibt es morgen Mittag mal wieder ein großes Familienessen, zusätzlich mit der Verlobten von Sohn Nr. 1, der Freundin von Sohn Nr. 2, den Eltern und der Schwester der Freundin und wenn alles klappt, mit zwei Überraschungsgästen.

Da lohnt sich das Kochen mal wieder.

hm

Freitag, 25. November 2016

Heiliger Zorn

Ich versuche mich in diesem Blog weitgehend aus politischen Debatten und dem Weltgeschehen rauszuhalten. Hin und wieder jedoch blitzt mir ein Gedanke vom Herz direkt in die Tasten.

Und wenn ich solche Nachrichten lese wie:

„Auf arabischer Seite werden die Feuer in Israel gefeiert“ …..

…. dann muss ich ein bisschen weinen und dann ergreift mich ein heiliger Zorn. Nicht gegen Menschen, aber gegen das, was uns zu solchen Gedanken und Handlungen verführt.


Sind wir denn total bekloppt? Was machen wir hier eigentlich mit unserer Welt???


hm

Wecker stellen

Was hilft dir bei einer Heißhungerattacke?

In meinem Kurs letzten Dienstag sammelten wir die Antworten.

- Kurz den Raum verlassen
- Eine Runde um den Block laufen
- Tee oder Caro Kaffee trinken.
- Einen Wecker auf 5 Minuten stellen.




„Und dann, fragten wir alle?“

Marianne erzählte uns, dass sie sich nach diesen 5 Minuten fragte, ob sie jetzt immer noch Hunger hat.

Gute Idee, fanden wir alle.

Diese 5 Minuten kannst du nutzen um darüber nachzudenken, was du jetzt wirklich brauchst. Ist es echter Hunger? Wann ist die nächste Mahlzeit, wie kannst du die Zeit bis dahin überbrücken?

Ist es ein emotionales Bedürfnis? Bist du müde, traurig, gestresst, gelangweilt, überfordert oder genervt? Was passiert, wenn du die Tafel Schokolade gegessen hast? Oder das Käsebrot? Wirst du dich dann besser fühlen? Was würde dir jetzt wirklich helfen.

Eine kurze Entspannungsübung, ein Telefonat mit der Freundin, eine Dusche, ein Gebet, eine Auszeit von der Arbeit…….

Wenn der Wecker klingelt und die 5 Minuten vorüber sind, wirst du es wissen. Und dann denkst du: „Jetzt wäre die Schokolade aufgegessen. Oder das Käsebrot.“

Hat sich doch gelohnt zu warten, oder?

hm

Donnerstag, 24. November 2016

Save the date

Schon bei Erscheinen meiner ersten beiden Bücher habe ich diese bei einer Buchvorstellung mit Sektempfang und Buffet gebührend gefeiert.

Vielleicht erinnerst du dich. Ich war so aufgeregt, als damals unser erstes Buch erschien. Und wollte das unbedingt feiern:







Und auch beim zweiten Buch gab es ein Event:







Ans Bücherschreiben gewöhnt man sich, ist zwar immer noch aufregend, wenn eine Neuerscheinung ins Haus geliefert wird, aber bei den ersten beiden war es schon ziemlich besonders.

Bei Buch Nr. 3, 4 und 5 habe ich das mit den Buchvorstellungen irgendwie nicht so wichtig gefunden.

Aber Body Spirit Soul ist besonders. Weil es so anders ist, so persönlich und weil da so viel von unserem Herz drinsteckt. Und es ist das erste Buch ohne Fotos.

Das wollte ich unbedingt feiern.

Und diesmal habe mir Verstärkung geholt und werde einen Abend zusammen mit der Süßmaus und ihrer Freundin gestalten.






Du darfst dir den Termin gerne schon vormerken. Ich glaub es wird ziemlich gut. Die Mädchen suchen die Lieder passend zu den Texten aus. Und dann werde ich noch ein bisschen mit ihnen plaudern.

Falls du also schon immer mal die Süßmaus live erleben wolltest.

Die Gelegenheit.

20. Januar 2017 um 19.00 Uhr im CZ-Agape in Appenweier - Bahnhofstr. 59

hm

Mittwoch, 23. November 2016

Ohne weitere Worte

Kommt selten vor, dass ich zu viele Stunden am Tag am Rechner sitze. Ich arbeite natürlich daran, wenn ich Bücher, Blog oder Newsletter schreibe, Emails beantworte, Buchhaltung erledige, aber das nimmt selten den ganzen Tag ein. Schließlich hab ich ja auch noch anderes zu tun, und will auch nicht den ganzen Tag vor diesem Kasten sitzen.

Aber gerade eben stapelt sich die Arbeit.

Normalerweise mache ich dienstags nicht so viel, weil ich morgens und abends Lebe-leichter-Kurse gebe. Aber gestern hat mich förmlich die viele Arbeit an den PC gezogen.

Und während ich da so saß und in die Tasten klopfte, ging der Alltag an mir vorbei. Gegessen haben wir gestern nicht gemeinsam, hin und wieder war ich mit halbem Ohr bei der Süßmaus und meinem Mann, aber so richtig konzentriert war ich nur auf das, was auf meinem Bildschirm zu sehen war. Mein Mann versorgte mich mit Kaffee und fragt immer mal wieder zwischendurch, ob ich etwas brauche.

Es war 16:00 Uhr, als ich mit Erschrecken feststellte, dass ich ohne Pause von 11:00 Uhr an am Arbeiten war, wollte aber unbedingt noch fertig bekommen, was ich angefangen hatte.

Da setzte sich mein Mann an den Tisch und beobachtete mich.

Kurz ging mir der Gedanke durch den Kopf: „Hat er jetzt nichts anderes zu tun?“ Gesagt hab ich nichts, arbeitete konzentriert weiter und lies mich nicht durch seine Anwesenheit beeindrucken.

Als ich um 16.40 Uhr den Rechner zuklappte und mich auf den Weg zu meinen Kursen machen wollte, las ich ihm die Geschichte von dem Mexikaner und dem Investmentbanker vor. Ich erzählte ihm, dass ich das heute im Kurs vorlesen werde, weil es gut zum Thema passt. Konnte mir aber die Frage dann doch nicht verkneifen: „Und, was machst du so?“

Er: „Ich bin so ein Mexikaner, der ein bisschen Zeit mit seiner Frau verbringen will.“

hm

Von der Arbeit und dem Leben

Ein Investmentbanker stand in einem kleinen mexikanischen Fischerdorf am Pier und beobachtete, wie ein kleines Fischerboot mit einem Fischer an Bord anlegte. Er hatte einige riesige Thunfische geladen. Der Banker gratulierte dem Fischer zu seinem prächtigen Fang und fragte, wie lange er dazu gebraucht hätte.

Der Fischer antwortete: "Ein paar Stunden nur. Nicht lange."

Daraufhin fragte der Banker, warum er denn nicht länger auf See geblieben sei, um noch mehr zu fangen.

Der Fischer sagte, die Fische, reichten ihm, um seine Familie die nächsten Tage zu versorgen.

Der Banker wiederum fragte: "Aber was tun Sie denn mit dem Rest des Tages?"

Der Fischer erklärte: "Ich schlafe morgens aus, gehe ein bisschen fischen; spiele mit meinen Kindern, mache mit meiner Frau nach dem Mittagessen eine Siesta, gehe ins Dorf spazieren, trinke dort ein Gläschen Wein und spiele Gitarre mit meinen Freunden. Sie sehen, ich habe ein ausgefülltes Leben."

Der Banker erklärte: "Ich bin ein Harvard-Absolvent und könnte ihnen ein bisschen helfen. Sie sollten mehr Zeit mit Fischen verbringen und von dem Erlös ein größeres Boot kaufen. Mit dem Erlös hiervon wiederum könnten sie mehrere Boote kaufen, bis Sie eine ganze Flotte haben. Statt den Fang an einen Händler zu verkaufen, könnten Sie direkt an eine Fischfabrik verkaufen und schließlich eine eigene Fischverarbeitungsfabrik eröffnen. Sie könnten Produktion, Verarbeitung und Vertrieb selbst kontrollieren. Sie könnten dann dieses kleine Fischerdorf verlassen und nach Mexiko City oder Los Angeles und vielleicht sogar New York City umziehen, von wo aus Sie dann Ihr florierendes Unternehmen leiten."

Der Fischer fragte: "Und wie lange wird dies alles dauern?"

Der Banker antwortete: "So etwa 15 bis 20 Jahre."

Der Fischer fragte: "Und was dann?"

Der Banker lachte und sagte: "Dann kommt das Beste. Wenn die Zeit reif ist, könnten sie mit ihrem Unternehmen an die Börse gehen; ihre Unternehmensteile verkaufen und sehr reich werden. Sie könnten Millionen verdienen."

Der Fischer sagte: "Millionen. Und dann?"

Der Banker erwiderte: "Dann könnten Sie aufhören zu arbeiten. Sie könnten in ein kleines Fischerdorf an der Küste ziehen, morgens lange ausschlafen, ein bisschen fischen gehen, mit ihren Kindern spielen, eine Siesta mit ihrer Frau machen, in das Dorf spazieren, am Abend ein Gläschen Wein genießen und mit ihren Freunden Gitarre spielen."

nach: Heinrich Böll "Anekdote zur Senkung der Arbeitsmoral", abgewandelt

hm