Donnerstag, 29. Juni 2017

Segnungen aufzählen

Schwimmen gehört nicht zu meiner Lieblingssportart, aber im Sommer ziehe ich doch die ein oder andere Bahn im Becken, gerade dann, wenn die Temperaturen über 30 Grad steigen. Dennoch vergeht die Zeit ja echt im Schneckentempo, und meistens habe ich schon nach zwei Minuten keine Lust mehr. 

Dienstag kam mir im Wasser ne coole Idee. Für jede Bahn habe ich mich an eine Sache erinnert, für die ich an diesem Tag dankbar bin.

Danke, dass das Wetter heute so super ist.
Danke, das ich drei super Lebe-leichter-Stunden halten konnte.
Danke, dass ich überhaupt Arbeit habe.
Danke, dass ich so ein nettes Feedback für meinen Artikel in der Joyce bekommen habe.
Danke, dass ich mich heute an den gedeckten Tisch setzen konnte (dienstags kocht mein Mann)
Danke, dass das Essen geschmeckt hat. (es schmeckt zwar immer, aber dafür darf man doch echt auch dankbar sein).
Danke, dass ich mir heute von meinem Geburtstagsgeld mein neues Parfum kaufen konnte.
Danke, dass ich mich motivieren konnte noch ins Fitnessstudio zu gehen.
Danke, dass es mir gut gelungen ist, mich an drei Teller zu halten.
Danke, für meinen Mann.
Danke, für meine Kinder.
Danke für meine Freunde.
Danke, für meine Gemeinde.
Danke, dass ich heute über nichts gemeckert habe.

Na so ging das weiter, und zack, bin ich, ohne, dass es langweilig war ein paar Bahnen geschwommen.

Coole Sache, hab ich gestern beim Joggen gleich wiederholt. Geht beim Kochen, beim Autofahren und ist vor allen Dingen die beste Abwehr gegen trübe Gedanken.


hm

Dienstag, 27. Juni 2017

So ist es bei uns

Meinen Geburtstag habe ich dieses Jahr eher im kleinen Rahmen gefeiert. Wobei klein dann mit Kindern auch schon 23 Personen waren. Am nächsten Morgen war mein Mann zu einer Tagung aufgebrochen, die anwesenden Kinder schliefen alle noch und die ganze Terrasse inklusive Küche und Diele voller Geschirr, Flaschen und so Zeugs. Knapp zwei Stunden habe ich gebraucht, bis Garten und Küche wieder top aussahen.

Während ich da so am Aufräumen war hatte ich so viel Freude im Herz, dass ich am Liebsten laut gejubelt hätte. Bisschen gesungen hab ich glaube ich sogar. Warum? Weil ich SO gerne Gastgeberin bin. Weil es mir so unendlich viel Freude bereitet Freunde an meinem Tisch zu haben. Ich koche gerne, ich bereite gerne vor, ich liebe diese ausgelassene Atmosphäre, die bei uns immer herrscht, das Lachen, die Freude und die Gemeinschaft. 

Das Chaos am nächsten Tag ist im Verhältnis nichts dagegen. Außerdem schleicht sich immer die oder der ein oder andere während der Feier in meine Küche, und füllt schon mal die Geschirrspülmaschine oder macht zwischendurch ein bisschen sauber. Krieg ich oft gar nicht mit, passiert einfach so. Weil Freunde das bei uns so machen. Weil sie in meiner Küche auch zu Hause sind. Fehlt ein Teller, dürfen sie an meine Schränke. Sie wissen wie man meine Kaffeemaschine bedient und wo der Zucker steht. Ich gehöre nicht zu den perfekten Gastgeberinnen, die ihren Gästen alles auf dem Silbertablett servieren, aber dafür ist es immer ziemlich gelassen und unkompliziert bei uns. Und wenn mal ein Kind nicht das mag, was ich gekocht habe. Dann darf sich die Mutter gerne ein Brötchen aus dem Schrank und ne Scheibe Salami aus dem Kühlschrank nehmen. 

Und wenn mal keine Feier ist, und spontan jemand zu Besuch kommt, oder die Kinder unerwartet jemand mitbringen? Dann wird das geteilt was da ist. Oder nochmal schnell etwas improvisiert. 

So ist es bei uns.

Bei meinem Besuch im Monbachtal habe ich eine gute Idee bekommen, die ich gleich etwas abgewandelt  in mein „Das geht mal schnell wenn Gäste kommen Repertoire“ aufgenommen habe. Wobei es das letzte Woche auch schon zweimal bei uns zum Mittagessen gab. Ist bei dem Wetter einfach super.

Überbackene Rösti

1 Packung gefrorene Rösti
gewürfelter Schinken
geriebener Käse

Rösti für 20 Minuten bei 200 Grad in den Ofen, Schinken und Käse drauf verteilen, nochmals gute 10 Minuten backen, bis der Käse zerlaufen ist.





Dazu ein Salat.



Schmeckt total lecker.




hm

Montag, 26. Juni 2017

Die höchste Form der Anerkennung

„Da könnte man echt neidisch werden, so schön habt ihr es hier.“, flüstert mir meine Freundin aus Bremen vor ein paar Wochen zu, als ich mit ihr bei strahlendem Sonnenschein auf der Terrasse sitze.

„Darum beneide ich dich.“, schreibt mir eine andere Freundin, als sie gehört hat, dass während des Seminars im Monbachtal neun Frauen zum Glauben gefunden haben.

„Ich beneide dich um deine Kinder, weil sie so Gott hingegeben sind, so musikalisch und sich so in die Gemeinde einbringen.“, verrät mir eine Bekannte. 

Neidisch zu sein hat zwei Seiten. Es gibt die gute Art und die schlechte.

Meine Freundinnen beneiden auf eine gute Art. 

Guter Neid ist die höchste Form der Anerkennung. Sie gönnt dem anderen etwas, während es mit einem selbst nichts macht. Du sagst das deiner Nächsten, weil du ihr damit vermitteln willst, wie sehr du sie wertschätzt, oder das was sie hat. Du sagst, wow, ich beneide dich darum, ich freue mich für dich, ich hätte das auch gerne, aber ich bin mit dem zufrieden was ich habe. Ich schätze das an dir, ich bewundere dich, ich gönne es dir von Herzen. Mich spornt das an, mich motiviert das. 

Da gibt es null schlechte Stimmung zwischen euch, da ist einfach trotzdem ganz viel Harmonie da. Weil du selber ja auch so viele Dinge zum Dankbar sein hast. Weil du so einzigartig und wundervoll bist, mit genau deiner Gabe Vielleicht bist du mega kreativ, oder redegewandt, oder du kannst gut zuhören, bist ordentlich, kannst gut singen, gut einparken oder na dir wird schon etwas einfallen. 

Schlechter Neid ist das krasse Gegenteil. Du gönnst der Nächsten ihren Erfolg nicht, dich nervt es, wenn sie schon wieder abgenommen hat während du deinen Schweinehund einfach nicht überwunden bekommst. Sie hat das größere Haus, das schickere Auto, die klügeren Kinder, den größeren Erfolg, mehr Anerkennung, mehr Freunde. Sie ist auf die Party eingeladen, du nicht, sie hat den Urlaub gebucht, während du zu Hause bleiben musst. 

Neid ist so ein mieser Wegbegleiter, denn sobald du ihm nur einen Spalt der Tür zu deinem Herz öffnest, kriegst du ihn kaum wieder los. Er säuselt dir dann ins Ohr, dass das Leben ja SO ungerecht zu dir ist, nur zu dir, und nie zu den anderen. Und dabei reißt er gleich die Tür nochmal auf und lässt Selbstmitleid noch rein. Die beiden zusammen stoßen dann mit nem Glas Sekt an und besaufen sich da in deinem Herz, und ertränken es, so dass du kaum noch gerade stehen kannst.

Ach Schätzchen, ich weiß, fühlt sich einfach nur mies an, wenn man dann so rumtorkelt.

Aber jetzt muss ich dir mal was sagen: Es ist deine Entscheidung was du in dein Herz lässt. Lass das mit dem Neid doch einfach mal sein. Es verändert deine Situation NULL. 

NULL !!!! 

Wie wäre es denn damit, einfach mal auf deine eigenen Segnungen zu schauen. Wow, schau doch mal genau hin, was alles vor deinen Füßen liegt. Und wusstest du, dass wir oft genau das ernten, was wir säen?

Wir können also nicht erwarten, Neid und Missgunst zu säen und Freude und Glück zu ernten. Wer Bohnen sät der erntet Bohnen, da kannst du noch so sehr auf Tomaten hoffen.


hm

Sonntag, 25. Juni 2017

Was war und was kommt

Ich kenne Gaby Wentland schon seit ein paar Jahren. Und natürlich wusste ich, dass der Abend mit ihr richtig gut wird. Aber zusammen mit der Predigt von heute Morgen war das einfach nur der Hammer.




Das, was diese Frau zu sagen hat, traf alle Herzen, Samstag und Sonntag. Und falls du das verpasst hast, kannst du zumindest die Sonntagspredigt hier anhören. 


Und damit du die nächsten Events nicht verpasst, hier mal zum Vormerken:

Taufe am Korker Baggersee mit anschließendem Grillfest: 16. Juli 2017 (am Geburtstag des Pastors💝😉 )

Ziemlichbestefreundinnenabend: 27. September 2017

Ziemlichbestefreundinnenabend: 29. November 2017

CZA-Hautnah mit Sefora Nelson: 17. Februar 2018

Ladies-Day: 5. Mai 2018

Naja, eigentlich ist bei uns jeden Sonntag Event….. 10:00 Uhr.



hm

Pulled Pork


Eher unspektakulär war mein 51. Geburtstag, dennoch hab ich mich natürlich über Glückwünsche und Geschenke gefreut. In für uns eher kleinerem Rahmen haben wir Freitag mit Freunden gleich dreifach gefeiert. Die Freundin meines Sohnes hatte am Mittwoch, ich am Donnerstag, der Vater der Freundin meines Sohnes, und mittlerweile auch unser Freund am Freitag Geburtstag. Und so haben wir uns gemeinsam mit einer Handvoll anderer Freunde bei uns im Garten zur Party getroffen. Pulled Pork Burger aus dem Smoker, schlug mein Mann vor. Ich hatte noch gar keine Ahnung was das ist, hab mich aber seinem Vorschlag gefügt, die Soße gekocht und Burger-Buns gebacken.




Tja, und was soll ich sagen?

Nie mehr in meinem Leben werde ich Burger mit gekauften Brötchen machen. 



Meine Freundin hat mir noch ein paar zusätzliche Tipps gegeben, und jetzt bin ich fast schon Profi.

Einen Tag später, als Gaby Wentland mit ihrer Mitarbeiterin bei mir ankam stellte ich sie zur Wahl, entweder etwas Frisches, oder die Reste der Burger vom Tag davor. Die Wahl fiel auf die Burger. 

Heute während des Gottesdienstes ging ein weiteres Mal der Hefeteig auf, da noch so viel Fleisch und Krautsalat übrig war. 

Mein Bedarf an Burgern ist also vollends gedeckt, dafür gibt es nächste Woche nur Kartoffeln und Gemüse.......und Wasser.


hm

Dienstag, 20. Juni 2017

Ich lade dich ein

Wenn mich eine Frau in meinem Leben maßgeblich geprägt hat, dann ist es Gaby Wentland. Eine Frau nach dem Herzen Gottes, mit so viel Kraft, Leidenschaft, Energie und positiver Ausstrahlung, dass sie mir in vielen Dingen zum Vorbild wurde. Wir kennen uns schon viele Jahre, immer mal wieder kreuzen sich unsere Wege und ich freue mich so sehr, dass sie sich die Zeit nimmt, als Referentin in unsere Gemeinde zu kommen.

Es wird niemanden geben, der nicht ermutigt und gestärkt aus dieser Veranstaltung nach Hause gehen wird. Woher ich das weiß? Wer sie schon einmal gehört hast, weiß das einfach. Weil Gott sie mit der Gabe ausgestattet hat, Herzen zu berühren. Ihre Vorträge sind immer voller Leben, voller Hoffnung und einfach erfrischend.

Immer mal wieder werde ich gefragt, ob man zu uns in die Gemeinde auch einfach mal als Gast kommen darf. Ich schau dann immer etwas irritiert. Natürlich, das darf man doch in jeder Kirche. Wir haben immer sehr viele Gäste, und falls du auch mal mit dem Gedanken gespielt hast. 

SAMSTAG ist die Gelegenheit.

Ich lade dich ganz offiziell ein:







Und zur Begrüßung stoßen wir mit einem Sekt an.

Ach, und Sonntag predigt sie auch noch bei uns im Gottesdienst. 


hm

Montag, 19. Juni 2017

Party im Himmel und im Monbachtal

Es ist schwerlich in Worte zu fassen, was ich in den vier Tagen im Monbachtal erlebt habe. Ich wusste, dass es gut wird, aber meine Erwartung, und wohl auch die der 30 Teilnehmerinnen wurde um ein Vielfaches übertroffen. Klar bereite ich so ein Seminar exzellent vor, weiß, wann ich was mit den Frauen machen will. Aber oft kommt es dann doch anders als geplant, denn manches haben wir einfach nicht in der Hand. 

Und wenn ich eins mal wieder in den letzten beiden Wochen gelernt habe:

Ich kann mich noch so gut vorbereiten, das Programm kann noch so stimmig sein, die Voraussetzungen optimal…..

….aber wenn Gott die Herzen nicht berührt, bleibt alles sachlich und theoretisch an der Oberfläche.

Auch, wenn wir zur Begrüßung mit einem Glas Sekt und/oder Martini angestoßen haben (und zum Abschluss auch), der Alkohol war es nicht, der die Herzen bewegt hat.



Vier intensive Tage rund um das Thema Body Spirit Soul, und jetzt weiß aber auch wirklich jede der Damen, was für eine Hammerausstrahlung sie hat, und dass sie so einzigartig und wundervoll ist, wie keine andere. Und jede, aber auch wirklich jede hat die christliche Botschaft verstanden, viele von ihnen das allererste mal in ihrem Leben so richtig. Da gab es am Wochenende eine Riesenparty im Monbachtal, und im Himmel auch. Das war NUR krass. 

Und zum Schluss die Erkenntnis, dass jede die Wahl hat, zu entscheiden, was sie in ihr Herz lässt. Nicht immer nur einfach, aber dennoch immer die Wahlmöglichkeit.

Am Liebsten hätten wir alle verlängert, weil es so schön miteinander war. Nicht nur das Seminar, auch die Gemeinschaft, das Wandern, das Wetter, die Unterkunft, das Lachen und Weinen, das Essen und die Medijetliege, und das ganze drum und dran. 









Ich fühle mich einfach so reich beschenkt, dieses Seminar gehalten zu haben.

Ladies, ihr seid der Hammer.




Aber lies doch einfach selber:




Falls du keinen Platz mehr bekommen hast (es war rappelvoll) kannst du dich noch bei Beate in Imst anmelden. Da wird's genauso super. Und falls das nicht mehr klappt, ja, dann gibt es 2019 den nächsten Termin. 

17. - 20. Juni 2019 im Monbachtal


hm

Donnerstag, 15. Juni 2017

Schön der Reihe nach

Bevor ich mich jetzt für 4 Tage zum Seminar Richtung Monbachtal aufmache, will ich dich natürlich nicht auf dem Trockenen sitzen lassen. Hab viel zu viel Gutes in meinem Kopf, als dass ich das nicht aufschreiben will.

Aber schön der Reihe nach.

1.

Wie du sicherlich bemerkt hast, habe ich einen Blogeintrag gelöscht. Nämlich den, bei dem ich dir erzählt habe, dass ich „mein“ Lolita Lempicka L im Internet gefunden habe, aber der Duft gekippt sei. 




Wie ich mittlerweile vom Geschäftsführer der Duftwelt Hamburg erfahren habe, ist der Duft nicht gekippt, sondern ich hab ein falsches Parfum bestellt. Sieht genauso aus, heißt auch genauso, nur mit dem Zusatz "Fleur de Corail". Na, das kann ja keiner ahnen…. Aber obwohl das hier ja kein Werbeblog ist, möchte ich an dieser Stelle mal ein Dankeschön für die unkomplizierte Rückgabe aussprechen. Falls du mal auf Parfumsuche bist:


Meine Mutter hatte am Telefon eh den Kopf geschüttelt, was ich denn für ein Theater wegen so einem blöden Parfum mache…...

Zwischenzeitlich bin ich im Besitz mehrere Proben und schnuppere mich durch. Hab schon ne heiße Spur.


2.

Dienstag haben mein Mann und ich einen Ikea-Marathon hingelegt. Knapp sechs Stunden haben wir im Möbelhaus verbracht, und einmal komplett Sardinien neu eingerichtet. Gerade ist dort eine Riesenbaustelle und die alten Schränke fallen auseinander. 






Sehr erfreut waren wir über die Sonderaktion, mit der wir für 29,—€ die komplette Lieferung nach Hause bekommen. Cooler Service, und am Ende gab es noch einen Aperitif. 




Und weil es so schön war, noch einen in der Freiburger Innenstadt.



3.

Ich liebe den Sommer und diese Temperaturen. Und nein, mir ist nicht zu heiß.

4.

Das Body Spirit Soul Seminar im Monbachtal ist komplett ausgebucht, aber bei Beate gibt es noch freie Plätze. Falls du also noch am Überlegen warst, zögere nicht zu lange, es wird sich lohnen!!!



5.

Und jetzt mache ich mich auf den Weg in ein aufregendes verlängertes Wochenende. Mit über 30 Frauen werde ich in die Tiefe von Body Spirit Soul abtauchen und am Sonntag frisch gestärkt wieder auftauchen.

hm




Montag, 12. Juni 2017

Jederzeit möglich

Letzte Woche hatten wir es in den Lebe-leichter-Kursen vom Thema „Gewohnheit“ und ich habe in die Runde gefragt, welche guten Gewohnheiten meine Teilnehmer haben.

„Bevor ich morgens aus dem Haus gehe, habe ich immer meinen Haushalt schon erledigt.“

„Ich versorge immer sofort die gewaschene Wäsche, sortiere, bügele und räume sie in die Schränke. Bei mir liegt nie Wäsche rum.“

„Ja, das mache ich auch, bei mir auch nie.“

„Ich streiche jeden Abend den Tag aus, und befreie mich von negativen Erlebnissen und Gedanken.“

„Ich pfeife, wenn ich genervt oder gestresst bin, und lass damit die Luft raus.“

„Ich mache jeden Morgen meine Rückengymnastik.“

Einigen steht der Mund offen, mir auch, gerade was das Thema Haushalt angeht. Echt jetzt denke ich? 

Aus Gewohnheit?

Ich muss mich dazu immer aufraffen. Aber alleine die Vorstellung von einem aufgeräumten Wäschekeller hat mich so motiviert, dass ich letzte Woche mal wieder so richtig aufgeräumt habe. Alle Wäsche ist gewaschen, der Raum gesaugt und gewischt und heute die Wäsche von der Leine SOFORT sortiert. 

Auch mein Schreibtisch ist clean, mein E-Mail-Postfach aufgeräumt und mal wieder wächst in mir die Lust, das Bedürfnis und die Sehnsucht, dass das ab jetzt IMMER so bleibt. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass ich ein Meister im Ordnung schaffen bin aber eine Niete im halten.

Aber das muss ja nicht so bleiben. Der Mensch kann sich zu jeder Zeit in seinem Leben für Veränderung entscheiden.

hm


Samstag, 10. Juni 2017

Einfach so

Werde gerade mit Geschenken und Nettigkeiten überrascht, gerade so, als hätte ich Dauergeburtstag.

Schickt mir vor der Hochzeit S. eine Packung Taschentücher mit einer selbstgenähten Hülle. Damit ich zur Hochzeit kein Laken mitnehmen muss. 




Kommt letzte Woche ein Paket an, mein Mann fragt, ob ich Schuhe bestellt hätte. Hab ich nicht. Schickt mir C. eine Flasche Sekt und eine Kerze und bedankt sich für den wundervollen und inspirierenden Body Spirit Soul Kurs.



Und heute flattert eine Karte ins Haus, von meiner Freundin, die mir zwischendrin einfach mal sagen wollte, dass sie mich mag.




Bin irgendwie gerade sehr reich beschenkt. DANKE


hm

Trainiert

„The same procedure“, denke ich heute morgen. Jedes mal dasselbe in den Ferien. Die Routine fehlt, was blöderweise dazu führt, dass meine Sportgewohnheiten durchbrochen werden. Da morgens um 6:00 Uhr kein Wecker klingelt, stehe ich auch nicht um 7:00 Uhr in den Laufschuhen. Und so verschiebe ich einen Morgen nach dem anderen mein Vorhaben, mal wieder joggen zu gehen. Wenn man einmal das Gewohnte durchbricht, ist es umso schwieriger, wieder zu beginnen.

Meine Teilnehmer denken immer, mir fällt das alles immer nur leicht. Dass mit dem Sport und den drei Mahlzeiten, mit den Pausen der Tellergröße und den Maxis. Wenn die wüssten. 

Aber eigentlich wissen sie das auch. Dass ich mich genauso an das Programm halten muss, wie sie auch. Wie du auch. 

Heute hatte ich einige Interessenten für ein bellicon-Trampolin, schaut mich eine an und fragt, ob sie denn auch so durchtrainiert aussehen würde wie ich, wenn sie sich regelmäßig auf dem bellicon bewegt.

Da musste ich ein bisschen schmunzeln und werde dann jetzt mal wieder schön brav mit dem Sport anfangen, nicht, dass ich dann irgendwann mal untrainiert aussehe.

hm